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Was ich anhatte – bei der Gewalttat

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zg
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Speyer. Ein ungewöhnliche und sicherlich interessante Ausstellung gibt es demnächst in einem ehemaligen Stoffgeschäft in Speyer. Von Samstag, 11. September, bis einschließlich Donnerstag, 23. September, wird im Schaufenster des früheren Stoffhauses in der Wormser Straße 8 die Ausstellung „Was ich anhatte…“ zu sehen sein. Gezeigt werden originale und nachempfundene Kleidungsstücke, die Frauen trugen, als sie sexuelle Übergriffe erlebt haben. Darunter befinden sich ein Schlafanzug, eine Jeans und ein Abendkleid. Die jüngste Betroffene war sechs Jahre alt, die älteste bereits über 80.

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Zwölf mutige Frauen haben nicht nur ihre Kleidung zur Verfügung gestellt, sondern erzählen mit der von Beatrix Wilmes und Celina Dolgnerentwickelten Ausstellung ihre persönlichen Geschichten, die mittels verschiedener QR-Codes auf dem Handy abgerufen werden können.

Mit dieser Ausstellung möchte die Gleichstellungsstelle der Stadt gemeinsam mit dem Frauen- und Mädchen-Notruf das Thema Gewalt stärker in die Öffentlichkeit bringen. Immer noch existieren zu viele Mythen, die die Schuld bei den Betroffenen suchen. „Was eine Frau trägt darf niemals als Rechtfertigung für die Täter dienen“, sagt Gleichstellungsbeauftragte Lena Dunio-Özkan. zg

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