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Dom

Zwei Diakone werden bei Festgottesdienst geweiht

Carsten Neuheisel und Frank Bodesohn stehen bereit

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is
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Speyer. Weihbischof Otto Georgens wird am Samstag, 10. September, im Speyerer Dom aus dem Bewerberkreis des Ständigen Diakonats Frank Bodesohn, Pfarrei Heiliger Bruder Konrad, Martinshöhe, und Carsten Neuheisel, Pfarrei Heiliger Ingobertus, St. Ingbert, das Sakrament der Diakonenweihe spenden. Der Weihegottesdienst beginnt um 9.30 Uhr. Musikalisch gestaltet wird er von einem Vokalensemble der Dommusik unter Leitung von Markus Melchiori. Es erklingen die Missa Salve Regina von Wolfram Menschick sowie Motetten von Tallis und Palestrina. Die Orgel spielt Domorganist Markus Eichenlaub. An den Gottesdienst schließt sich ein Empfang mit Imbiss im Priesterseminar St. German an.

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Im Bistum Speyer gibt es 67 Ständige Diakone, davon sind 24 im Ruhestand, 15 Diakone sind im Hauptberuf und 28 Diakone nebenberuflich tätig. Ihr Einsatzfeld ist neben den liturgischen Funktionen (Wortgottesdienste, Taufe, Eheassistenz, Begräbnisfeiern) vor allem der sozialkaritative Dienst in Pfarrgemeinden (Kranken- und Seniorenarbeit, Besuchsdienst, Sterbe- und Trauerbegleitung, seelsorgliche Betreuung in Heimen). Im Oktober begeht das Bistum das Jubiläum „50 Jahre Ständiger Diakonat“ mit einem Fest.

Die beiden Weihekandidaten

Frank Bodesohn (46) stammt aus Weselberg. Rund 15 Jahre war er als Krankenpfleger tätig. Er hat berufsbegleitend ein Studium aufgenommen mit dem Ziel, Lehrer zu werden. Heute unterrichtet er Deutsch, Religion und Ökologie an der St. Katharina-Realschule in Landstuhl. „Es war mir immer wichtig, mit Menschen zu tun zu haben“, betont der angehende Diakon. Noch heute übernimmt er im Caritas-Altenzentrum St. Nikolaus in Landstuhl ab und zu Dienste. „Allerdings sind es nur ganz, ganz wenige Stunden – aber es ist mir wichtig, dranzubleiben.“ Erfahrungen mit jungen Menschen in der Schule und älteren in der Pflegeeinrichtung versucht er zu verbinden. In beiden Bereichen sieht Bodesohn bedeutende Felder der Seelsorge. „Ein freundliches Gespräch, gutes Zuhören – das ist eben auch Seelsorge für mich.“

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Carsten Neuheisel (33) kommt aus St. Ingbert. Im Zivilberuf ist er Polizeibeamter und als Sachbearbeiter im Saarbrücker Innenministerium mit Verwaltungstätigkeiten beschäftigt. Nach seinem Abitur liebäugelte er zunächst mit einem Studium der Religionspädagogik oder der Theologie im bayerischen Eichstätt. Die Überlegung, Priester zu werden, stand dabei im Raum. „Aber ich war mir nicht sicher. Die Zeit des Zivildiensts nutzte ich zur Überlegung, was für mich passt.“ Seit der Erstkommunion war er als Messdiener tätig, mit 16 Jahren wurde er in den Pfarrgemeinderat gewählt und engagiert sich als Lektor und Kommunionhelfer. „2007 brannte unsere Pfarrkirche. Als sie 2011 wiedereröffnet wurde, wurde ich Sakristan. In dieser Zeit nahm ich den Ruf zu Christus wahr.“ is

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