Schnäppchenjagd beim Kfz-Ersatzteilkauf im Internet

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Bildquelle: unsplash.com © Daniel Andrade © Daniel Andrade

In Deutschland gab es nach Angaben des KBA im März 2020 einen Bestand von rund 47,7 Millionen Pkws, wobei das Durchschnittsalter dieser Fahrzeuge leicht zunahm auf 9,6 Jahre. Zudem wechselten knapp 7,2 Millionen Pkw im Jahresverlauf 2019 ihren Besitzer. Zahlen, die verdeutlichen, welch enormes Umsatzpotential damit verbunden ist, denn diese Flotte benötigt Service- und Reparaturteile.

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Und darum läuft auch im Internet ein starker Wettbewerb. Ob sie nun Rabattschlacht, Schlussverkauf oder Aktionstage heißen: Der Internethandel setzt wie schon Jahre zuvor der stationäre Handel auf Sonderverkaufsformate. Dank der Markttransparenz und intelligenter Suchmaschinen gelten jedoch im Internet deutlich härtere Regeln. So ist es heute üblich, dass permanent Sonderaktionen in Form von Rabattangeboten offeriert werden, die häufig 30 Prozent und sogar noch mehr gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers gewährt werden.

Stimmt die Qualität?

Eine naheliegende Frage, die angesichts dieser hohen Nachlässe schnell auftaucht lautet: Wie sieht es mit der Originalität der Ware aus? Kann es möglich sein, dass Produkte deutscher Qualitätsanbieter um bis zu 40 Prozent günstiger angeboten werden im Vergleich zu ihrem Listenpreis? Kann man bei so einem „Schnäppchen“ bedenkenlos zuschlagen?

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Wie so oft im Leben gibt es auch hier keine generelle Antwort, sondern wie schon oft festgestellt muss es auch hier heißen: „Es kommt darauf an, wo man kauft!“

Die am Markt etablierten und bekannten Anbieter wie Autodoc.de (über 4.000 Mitarbeiter), kfzteile24.de (über 500 Mitarbeiter) oder auch Autoteiledirekt.de um nur einige zu nennen, bieten ausschließlich Markenware bekannter europäischer Hersteller an. Möglich werden die zum Teil enormen Preisnachlässe allein durch die Abnahme entsprechender Mengen. Zudem bieten alle Anbieter die Möglichkeit der Rücksendung innerhalb einer bestimmten Frist. Ganz anders kann es allerdings aussehen, wenn man die Kfz-Ersatzteile bei namenlosen Shops oder außerhalb der EU bestellt. Hier sind dann zwar zum Teil noch größere Einsparungen möglich, wobei dann das Risiko stark steigt nicht die Markenware zu erhalten, wie es Webseite oder auch aufgedruckter Markenname auf Verpackung oder Produkt versprechen. Bei unzulässigen Nachbauten oder Fälschungen spricht man dann von „Piratenteilen“ und dann ist jeder Cent der berühmte Cent zu viel.

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Das Internet bietet gerade beim kostenintensiven Automobil mit seinem Wartungs-und Reparaturbedarf hohe Einsparpotentiale. Doch damit diese ohne Nachteile realisiert werden können, bedarf es zuvor einiger Recherchen (Prüfung der Bezahl- und Kontaktmöglichkeiten, Bewertungen, Analyse des Impressums) und ergänzt mit gesundem Menschenverstand.

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