Die besten Sportarten für Senioren

Bewegung: Wie man seine Gelenke bis ins hohe Alter fit und mobil halten kann

Lesedauer: 
Bei der Wassergymnastik verbrennt man kräftig Kalorien und entlastet die Gelenke. © djd/CH-Alpha-Forschung/Adobe Stock/Kzenon

Bewegung gilt zu Recht als eine der Hauptsäulen der Gesundheit. Sie ist nicht nur förderlich bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Depressionen, sondern ebenso im Kampf gegen Arthrose.

Allerdings eignet sich gerade für Senioren nicht mehr jede Sportart uneingeschränkt. Denn mit dem Alter lässt die Leistungsfähigkeit nach, nicht selten gibt es körperliche Beschwerden, die berücksichtigt werden müssen. Das betrifft besonders Menschen mit Gelenkproblemen.

So sind etwa die Ballsportarten mit ihren hohen Belastungsspitzen hier eher ungünstig. Auch von Skifahren oder Kampfsport wird meist abgeraten.

Gelenke gezielt stärken

Mehr zum Thema

Balsam für Körper und Seele

8 Gründe, warum uns Schwimmen so gut tut

Veröffentlicht
Von
Helena Schwar
Mehr erfahren
Ausdauer, Kraft, Technik

7 Tipps, um die Leistung beim Schwimmen zu optimieren

Veröffentlicht
Von
Helena Schwar
Mehr erfahren

Empfehlenswert sind hingegen Trainings mit moderater Belastung und sanften, gleitenden Bewegungsabläufen. Dazu gehören beispielsweise das Walken, die gelenkschonende Alternative zum Joggen, oder das Radfahren, welches die Ausdauer, den Gleichgewichtssinn und die Beweglichkeit der Gelenke fördert.

Wer länger nicht sportlich aktiv war, sollte allerdings mit Bedacht starten und sich langsam steigern – auch ein ärztlicher Check-up vorab ist ratsam. Zudem kann es sinnvoll sein, dass Arthrosepatienten ihre Gelenke gezielt stärken.

Wassergymnastik und Tai-Chi

Bringen Radeln oder Laufen nicht genügend Abwechslung, gibt es noch andere Fitness-Optionen. So kann Wassergymnastik gerade bei Arthrose unerwünschtes Übergewicht abbauen und ist obendrein sanft zu den Gelenken. Zur Stärkung der stützenden Muskulatur ist auch Krafttraining eine gute Alternative. Für mehr Geschmeidigkeit und Mobilität sorgen außerdem Tai-Chi, Hatha-Yoga, Tanzen oder (Hocker-)Gymnastik.

Grundsätzlich sollte das Training immer Freude machen, denn dann bleibt man auch über lange Zeit gern dabei. djd