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Energiewende im Heizungskeller

Wärmepumpen: Auch im Altbau lohnt der Umstieg auf die umweltfreundliche Technik

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djd
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Auf umweltfreundliche Heiztechnik umsteigen: Der Einbau einer Wärmepumpe im Altbau wird weiter staatlich gefördert. © djd/Stiebel Eltron

Die enormen Preissprünge bei Öl und Gas waren und sind ein Schock für viele Verbraucher: Wird Wärme zum kaum noch bezahlbaren Luxus? Fest steht, dass sich Deutschland in der nahen Zukunft unabhängiger von fossilen Energieträgern machen will.

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Einen eigenen Beitrag dazu können viele Hausbesitzer leisten, indem sie die vorhandene Heiztechnik gegen eine zukunftssichere Wärmepumpe austauschen lassen. Heutige Anlagen sind auch für die Umrüstung sehr gut geeignet, zudem locken staatliche Zuschüsse.

Wärmepumpen machen sich Umweltenergie, zum Beispiel aus der Umgebungsluft, zunutze, um daraus Wärme zu gewinnen. Im Neubau gehört diese Technik schon zum Standard, aber auch für Eigentümer älterer Gebäude ist sie bei einer Modernisierung eine interessante Option. Schließlich macht das umweltfreundliche Heizsystem unabhängiger von zukünftigen Preissteigerungen bei Öl und Gas.

Bis zu 45 Prozent zahlt der Staat

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Zudem sind Wärmepumpen nicht von der 2021 eingeführten Kohlendioxid-Abgabe betroffen, die in den Folgejahren weiter steigen wird – sie gilt nur für fossile Brennstoffe im Wärmebereich und im Verkehr. Für die Anforderungen im Bestand sind Luft-Wasser-Wärmepumpen verschiedener Anbieter geeignet – einfach vom Fachmann beraten lassen. Bei einer Vorlauftemperatur von 55 Grad Celsius erreichen sie die Energieeffizienzklasse A++. Dank Invertertechnik wird die Heizleistung zu jeder Zeit an den Bedarf des Gebäudes angepasst. Die Wärmepumpe ist auch mit bestehenden Solar- oder PV-Anlagen kombinierbar.

Ein wichtiges Argument für Modernisierer ist zudem die Förderfähigkeit der neuen Heiztechnik. Denn 35 Prozent aller Kosten zahlt der Staat, wenn eine effiziente Wärmepumpe einen Gaskessel ersetzt – sogar 45 Prozent sind es, wenn eine Ölheizung stillgelegt wird.

Diese Mittel waren auch nicht vom zwischenzeitlichen Effizienzhaus-Förderstopp betroffen. Denn die Zuschüsse für den Heizungstausch werden nicht über die KfW, sondern über das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAfA) abgewickelt. djd

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