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Gestörte Wundheilung durch Diabetes

Für Angehörige: Gute Versorgung ist wichtig

Von 
djd
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Die menschliche Haut reagiert mit zunehmendem Alter immer sensibler auf äußere wie innere Einflüsse. Neben natürlichen Alterungsprozessen hinterlassen insbesondere UV-Strahlung, Nikotin, aber auch eine unausgewogene Ernährung sichtbare Spuren. Die Haut wird zunehmend dünner und trockener, Verletzungen heilen langsamer und entzünden sich leichter. Die schlechtere Wundheilung kann außerdem durch typische Altersleiden wie Gefäßerkrankungen und Diabetes mellitus noch verschlimmert werden. So beeinträchtigen zum Beispiel die diabetestypischen Nervenschädigungen und Durchblutungsstörungen die Funktion der körpereigenen Reparaturmechanismen.

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Schon kleine Alltagsverletzungen wie Kratzer, Schürfwunden, Schnitte oder auch offene Blasen an den Füßen können deshalb für Senioren und speziell für Diabetiker gefährlich werden. Sie sollten deshalb besonders gut darauf achten, solche Wunden schnell und sorgfältig zu behandeln. Nach verletzungsträchtigen Tätigkeiten oder starker Beanspruchung der Füße sollten Menschen mit Diabetes ihre Haut immer auf Läsionen überprüfen. Kleine Wunden sind sofort mit steriler Kochsalzlösung oder frischem Leitungswasser zu reinigen. Danach ist es wichtig, sie zu desinfizieren, um Keimen keine Möglichkeit zur Ansiedlung und Vermehrung zu geben. Zum Abschluss wird die Verletzung mit einem Pflaster oder Verband geschützt.

Mit Problemwunden zum Arzt gehen

Danach muss die Wunde regelmäßig kontrolliert werden. Bei ersten Anzeichen von pochenden Schmerzen, Entzündung, schlechtem Geruch oder Rötungen ist unbedingt ein Arzt zurate zu ziehen. Auch chronische Problemwunden wie offene Beine oder ein diabetischer Fuß gehören in die Hände einer erfahrenen Fachkraft. Denn gerade bei Diabetes kann ein unzureichendes oder falsches Wundmanagement dauerhafte Folgen haben. djd

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