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Herausforderung: Neuvermietung

Immobilien: Wer auf der Suche nach neuen Mietern für seine Immobilie ist, sollte sich professionellen Rat suchen

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Ein rechtssicherer Mietvertrag ist im Zweifel sehr wichtig. © Pixabay.com

Hauseigentümer sind in der Regel keine „Vermietungsprofis“ und sie können die Tücken des Mietrechts nicht kennen. In Zeiten des Internets und dem aktuell völlig überhitzten Wohnungsmarkt sollte man sich deshalb in jedem Fall vor Abschluss einer rechtswirksamen Bindung Rechtsrat einholen oder noch besser: Man holt sich gleich von Beginn an professionelle Unterstützung.

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Tatsächlich werden 60 Prozent aller Mietwohnungen von so genannten Kleinvermietern angeboten, also privaten Haushalten, die sich nicht hauptberuflich mit der Vermietung von Immobilien beschäftigen, aber dennoch Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielen. Insgesamt bieten die privaten Kleinvermieter rund 15 Millionen Wohnungen in Deutschland an. Besonders viele gibt es in Baden-Württemberg mit einer Quote von 15,1 Prozent. Das hat eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft ergeben.

Wohneigentum als Altersvorsorge

Interessant und auffällig hierbei weiter: Private Vermieter sind mit durchschnittlich 59,8 Prozent deutlich älter als die Gesamtbevölkerung. 28 Prozent der Kleinvermieter sind sogar über 65 Jahre alt. Folgerichtig stellen Rentner mit 38,85 Prozent auch mit Abstand die größte Gruppe im Berufs- und Familienstatus dar, wobei in vielen Haushalten das vermietete Wohneigentum einen wesentlichen Beitrag der Altersvorsorge ausmacht. Oft geht es sogar um die einzige Vermögensanlage der älteren Generation. Dementsprechend wichtig ist es, diese nicht nur in ihrem Wert zu erhalten, sondern wirtschaftlich so zu agieren, dass die theoretisch zu erzielende Rendite auch tatsächlich realisiert wird.

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Was aus diesen Ausführungen deutlich wird: Die Vermietung von Wohnraum kann für ältere Vermieter auch ein hohes Risiko bedeuten. Man muss sich darüber im Klaren sein: man gibt einen Wertgegenstand im fünf- bis sechsstelligen Eurowert in fremde Hände, also an Personen, die man überhaupt nicht kennt. Da ist Vorsicht geboten.

Nicht selten ist schon der Umgang mit dem Internet an sich, für ältere Menschen eine Herausforderung. Dann kommt die Flut der Bewerbungen, bei denen von vornherein feststeht, dass 80 Prozent aus den verschiedensten Gründen überhaupt nicht in Frage kommen. Dies ist für viele eine Überforderung mit der Gefahr, dass man den Überblick verliert und sich für „den Falschen“ entscheidet – meist mit fatalen Folgen.

Die Vorteile einer fachlichen Unterstützung liegen deshalb auf der Hand: Man spart Zeit bei der Mietersuche und erhält eine professionelle Prüfung des künftigen Mieters. Dazu kommt ein anwaltlich geprüfter Mietvertrag, der auf die speziellen Wünsche angepasst wird und einen aktuell ermittelten Mietpreis enthält. Gleichzeitig wird für die Zahlung der Kaution und für eine rechtssichere Wohnungsübergabe gesorgt.

Klar ist aber auch: Eine Garantie dafür, beim Vermieten niemals Probleme zu bekommen, gibt es nicht. Aber man kann die beruhigende Gewissheit mit nach Hause nehmen, dass alles Mögliche getan wurde, um zukünftigen Problemen vorzubeugen. Kommen die Probleme später trotzdem, wird es bei einem solide ausgefertigten Mietvertrag – gegebenenfalls mit Hilfe des örtlichen Haus & Grund-Verbands – leichter fallen, die aufkommenden Fragen im Sinne des Vermieters zu lösen. red/pr

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