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Lohnt sich eine Leibrente?

Beratung: Die eigene Immobilie finanziell optimal verwerten

Von 
djd/imp
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Die Vereinbarung einer Leibrente ist eine Alternative, wenn man die eigene Immobilie finanziell nutzen und dennoch weiter bewohnen möchte. © djd/www.immoverkauf24.de/Shutterstock/fizkes

Für viele Haus- und Wohnungsbesitzer stellt die eigene Immobilie den größten Wert ihres Privatbesitzes dar. Wer diesen finanziell nutzen und dennoch in den eigenen vier Wänden bleiben möchte, für den kommt als Alternative zu einem Immobilienverkauf auch eine Leibrente infrage. Sie erlaubt es den Eigentümern, den Immobilienwert in eine Zusatzrente umzuwandeln und zugleich ein Wohnrecht zu behalten, das im Grundbuch notariell abgesichert ist.

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Vorteile der Leibrente

„Interessant ist eine Immobilienleibrente vor allem für Eigentümer, die ihre Rente aufstocken wollen oder müssen und das Haus oder die Wohnung nicht vererben möchten“, sagt Dr. Niels Jacobsen, Geschäftsführer einer Beratungsplattform für Immobilien. Gründe für den erhöhten Finanzbedarf können zum Beispiel Komfort- und Reisewünsche, umfangreiche Modernisierungen oder barrierefreie Umbauten, kostenintensive medizinische Behandlungen oder noch anstehende Tilgungsraten für Kredite sein. Ob Leibrente oder regulärer Verkauf die passende individuelle Option ist, lässt sich mit einem Berater prüfen.

Als weitere Vorteile nennt Jacobsen, dass sich damit auch der Lebenspartner absichern lässt, auf den das Wohnrecht übergehen kann. Zudem geht die Verantwortung für die Immobilie zu großen Teilen an den neuen Eigentümer über, Instandhaltungsmaßnahmen liegen nach Vertragsabschluss in dessen Hand, der Vorbesitzer genießt die Annehmlichkeiten eines Mietverhältnisses.

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Und falls doch ein Umzug etwa in ein Seniorenheim oder eine altersgerechte Einrichtung erfolgen soll, können Haus oder Wohnung weitervermietet werden, sofern ein Nießbrauchrecht vereinbart und im Grundbuch eingetragen wurde. Zudem ist die Leibrente steuerlich attraktiver als die Einkünfte aus Kapitalvermögen.

Nachteile der Leibrente

Ein Nachteil der Leibrente gegenüber dem regulären Verkauf ist der geringere Verkaufspreis. Denn der Käufer sichert sich mit Abschlägen auf den Kaufpreis für seine finanziellen Risiken ab und entschädigt sich für das verbleibende Wohnrecht.

Jacobsen weist darauf hin, dass sich die Leibrente in Deutschland noch nicht lange etabliert hat und es daher keine Standardverträge gibt. Interessierten Immobilienbesitzern rät er daher zu umfassender Beratung über unabhängige Fachleute, bevor sie sich für eine Form der finanziellen Nutzung der Immobilie entschließen. Auch eine genaue Prüfung des Leibrentenvertrags sei unerlässlich. djd/imp

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