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Musik, Kabarett und große Gefühle

Gemeinde Brühl: Events für jeden Geschmack

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Mit zahlreichen Veranstaltungen geht es in Brühl durch die kommenden Wochen.

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Die bislang persönlichste Show der Schönen Mannheims, die am 30. September, 20 Uhr, in der Festhalle auftreten, besticht durch gnadenlose Ehrlichkeit und die Einsicht: Ein Leben ohne Macken und Phobien ist möglich, aber sinnlos. Und weit weniger lustig. Und wenn schon scheitern, dann doch bitte mit Freude. Denn wie sagte schon Kurt Tucholsky? „Erfahrung ist gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre lang schlechtmachen.“ Dementsprechend loten die Sängerinnen im fabelhaftharmonischen Dreiklang die Untiefen menschlichen Daseins aus. Den Schwerpunkt legen die Schönen auch diesmal auf den musikalischen Aspekt, wobei die Qualität darin liegt, im Nullkommanichts von ernst auf urkomisch umzuschalten und eine Bühnenshow hinzulegen, die rasant zwischen bewegenden Liedern und zum Schreien komischer Comedy oszilliert.

Wenn Kabarettist Wolfgang Trepper am 21. Oktober, um 20 Uhr in der Festhalle loslegt, gibt es kein Halten mehr: Er poltert und regt sich auf, analysiert Politiker und Fernsehmoderatoren, Serien und Fußballdramen – und natürlich Schlagertexte. Für sein Publikum hat er sich wieder stundenlang vor die Glotze gesetzt, um einen schnellen Überblick zu geben, was man alles nicht sehen muss. Neben seiner brachialen Art kann Wolfgang Trepper aber auch die ganz leisen Töne. So erlebt der Besucher alles: Weinen vor Freude und Weinen vor Besinnlichkeit.

Kabarettist René Sydow ist am 11. November, 20 Uhr, in der Villa Meixner zu Gast. Er präsentiert ein fröhliches Feuerwerk der Boshaftigkeit gegen Politiker, Prominenz und Political Correctness. Doch leider steht auch noch die „Heim-Suchung“ für den eigenen Opa an und angesichts des aktuellen Pflegenotstands gibt es zumindest aus privater Sicht keinen Anlass zur Heiterkeit. Ist das noch Kabarett oder geht es schon um Leben und Tod? Und warum ist dieser Abend trotzdem so erschreckend lustig geworden?

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Hans Kammerlander entführt am 18. November, 20 Uhr, sein Publikum in der Festhalle in die weiße Welt – zu Skitouren in seiner Heimat und zu unglaublichen Steilwand-Abfahrten. Skifahren ist für ihn eine ebenso große Leidenschaft, wie es das Bergsteigen ist. Beides hat er auf einzigartige Weise zusammengeführt. Und so berichtet Kammerlander von seinen Anfängen in den jungen Jahren, die ihn später immer weiter hinaufgeführt haben.

Kabarettist Lars Reichow hat ein neues Bühnenprogramm geschrieben. „Ich“ ist mehr als ein Blick in den Spiegel, eine Scheitelkorrektur oder das Richten einer Strähne – zu erleben am 25. November, 20 Uhr, in der Festhalle.

Am 9. Dezember, 20 Uhr, Festhalle, blickt Deutschlands vielseitigster Musicalstar Thomas Borchert in seinem Soloprogramm auf seine nunmehr über 30 Jahre währende Karriere auf den Musicalbühnen Europas zurück. Angefangen bei seiner ersten Rolle, dem „Rum Tum Tugger“ in Cats, lässt der Ausnahmekünstler, sich selbst am Klavier begleitend, alle Stationen seines beispiellosen Werdegangs im Musiktheater Revue passieren. red

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