Handball-Verbandsliga - Klare Niederlage der Hockenheimer 23:31 – HSV völlig neben der Spur

Von 
sk/ArchivBild: Lenhardt
Lesedauer: 

Schon die Vorzeichen für das mit 23:31 (9:16) verlorene Spiel beim TSV Handschuhsheim standen für den HSV Hockenheim schlecht. In der Vorbereitung unter der Woche hatte Trainer Admir Kalabic teilweise nur auf sechs Feldspieler zurückgreifen können, was für einen optimalen Trainingsbetrieb alles andere als förderlich war.

AdUnit urban-intext1

Zudem fiel Abwehrchef Tim Anschütz krankheitsbedingt aus; das machte sich auch sofort im Deckungsverband bemerkbar, die ansonsten starke Defensivreihe der Rennstädter fand während der gesamten 60 Minuten im Heidelberger Sportzentrum Nord nie zu ihrer gewohnten Stärke und die daraus entstehenden Lücken wurden von den Hausherren konsequent ausgenutzt.

Von Spielbeginn an waren die HSV-Akteure nicht voll da, und bereits nach zehn Minuten lag man mit 7:2 zurück. Die folgende Auszeit von Admir Kalabic (Bild rechts) zeigte wenig Wirkung, zwar agierte man im Angriff jetzt effektiver, aber gegen die druckvoll vorgetragenen Spielzüge des TSV fanden die Hockenheimer immer noch nicht das passende Mittel. Zur Halbzeit stand dann schon ein deutlicher 9:16-Rückstand auf der Anzeigetafel.

Unnötige Zeitstrafen

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es dem HSV lange Zeit nicht, den Vorsprung der Handschuhsheimer zu verkürzen, erst in der 54. Minute schaffte es Willi Fink, per Siebenmeter seine Farben etwas heranzubringen (25:21). In dieser Phase hatten die Gäste bei doppelter Überzahl die Chance, noch einmal den Anschluss herzustellen, stattdessen kassierte man selbst auch zwei völlig unnötige Zeitstrafen und konnte so die drohende Niederlage nicht mehr abwenden. Am Ende gewann Handschuhsheim verdient.

AdUnit urban-intext2

Nur wenige hundert Meter entfernt machte es Tabellenführer Eppelheim besser und gewann in Wieblingen 28:27. Da auch der TSV Rot am Wochenende erfolgreich war findet sich der HSV jetzt auf Rang drei wieder.

HSV: Sowden, Wagner; Hoffmann (2 Tore), Kalabic (3), Ziegler, Gubernatis (1), Kraut, Powik, Hideg, Fink (5/2), Halilovic, Leibnitz (6), Schinke (6). sk/ArchivBild: Lenhardt