Sportkegeln-Bundesliga - VKC Eppelheim schlägt Nußloch Adrian Rupp überzeugt

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mra
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Mit dem zweiten Sieg in Folge hat sich der VKC Eppelheim auf den zweiten Platz in der Sportkegeln-Bundesligatabelle vorgeschoben und ist damit erster Verfolger von Spitzenreiter Frei Holz Plankstadt. Die Eppelheimer gewannen 6095:5857 gegen Blau-Gelb Nußloch. Dabei hielten die Gäste lange Zeit gut mit und führten nach dem Starttrio sogar mit sechs Kegeln. Bei Eppelheim war Lars Ebert nicht fit und soll nach seinen vielen Verletzungen jetzt eine Pause bekommen. Nach 100 Wurf und 461 Kegeln wurde er von Daniel Aubelj ersetzt. Dieser zeigte sich nach seinem Weltpokaleinsatz für Rot-Weiß Zerbst erholt und spielte 509 Kegel drauf. Dennoch waren die Nußlocher mit Patrick Nikisch (1007) stärker. Jürgen Cartharius’ Vorstellung war wenig überzeugend. Auch er war angeschlagen.

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Die erfreulichste Leistung bot Adrian Rupp. Zum ersten Mal in seiner noch ganz jungen Karriere spielte er einen Tausender und wirkte dabei erstaunlich abgezockt. „Das wird ein Großer, er ist stilistisch sehr gut, lässt sich nichts anmerken und hat eine gute Körpersprache“, hält Teamkollege Tobias Lacher große Stücke auf den 16-Jährigen, der erst seit diesem Jahr 200 Wurf spielen darf. Rupp hielt die Seinen im Spiel, und das war laut Lacher ganz wichtig, denn die Eppelheimer wussten, dass im Nußlocher Schlusstrio noch die starken Johannes Dill und Thomas Olson kamen. Doch die Gäste hatten Pech mit Verletzungen, denn sowohl Dill als auch Sascha Eifler mussten ausgewechselt werden. Der VKC spielte dagegen drei Tausender und entschied die Partie vor allem im Abräumen deutlich für sich. Lacher glänzte mit der Tagesbestleistung von 1083 Kegeln (413 geräumt), Marlo Bühler und Jan Jacobsen blieben fehlerlos.

VKC : Ebert/Aubelj 461+509=970, Cartharius 967, A. Rupp 1004, Lacher 1083, Bühler 1044, Jacobsen 1027.

Spezielle Bahnen

Frei Holz Plankstadt nahm die Hürde bei der SG Mühlhausen mit 5471:5377 und gewann auch das fünfte Saisonspiel. „Diese Bahnen sind einfach speziell“, kommentierte Andreas Tippl das Ergebnis, das über 100 Kegel unter dem lag, was sein Team vor zwei Jahren dort erzielt hatte. Daniel Zirnstein zeigte, dass auch bei diesem sehr schlechten Kegelfall ein gutes Ergebnis möglich ist. Er glänzte mit 1007 Kegeln. Der erstmals von Beginn an eingesetzte Benjamin Waldherr war gesundheitlich angeschlagen und kam nur auf 873 Kegel. Bei Mühlhausen, das ebenfalls einige angeschlagene Akteure hatte, hielt Andre Teichmöller ordentlich mit (968).

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Frei Holz: Zirnstein 1007, Waldherr 873, Lorenz 915, Hörner 860, C. Schneider 880, Tippl 936. mra