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Handball-Badenliga - Knappe 22:23-Niederlage für Hockenheim

Aufholjagd nicht belohnt

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sk
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Mit einem Kader von lediglich zehn Spielern fuhren die Hockenheimer HSV-Handballer zum Auswärtsspiel des TSV Rot. Verzichten mussten die Gäste auf Eric Erles, Sebastian Neumann, Jan Scharke und Sandro Ziegler. Trotzdem hätte es am Ende beim 22:23 (7:14) fast noch für einen Punkt gereicht.

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Der Spielbeginn war geprägt von technischen Fehlern auf beiden Seiten, dennoch gelang es dem TSV, sich einen leichten Vorteil zu erarbeiten (4:2/11.). Während die Hausherren jetzt besser ins Spiel kamen, folgten für den HSV zehn torlose Minuten. Beim Stand von 9:3 (21.) wurde zudem noch Henrik Gubernatis nach einem Foulspiel disqualifiziert, was die Wechseloptionen für den HSV weiter reduzierte. Bis zur Pause konnten die Rennstädter den Rückstand nicht weiter verkürzen, beim Stand von 14:7 ging es in die Kabinen.

Kabinenansprache zeigt Wirkung

Die folgende Ansprache von Trainer Admir Kalabic schien Wirkung zu zeigen, denn die Zuschauer in der Roter Sporthalle, darunter auch zahlreiche Hockenheimer Fans, sahen jetzt eine andere Gästemannschaft. Die Rennstädter hatten endlich ihr Kämpferherz ausgepackt, kamen in der Abwehr immer wieder zu Ballgewinnen, die konsequent in Tore aus dem Gegenstoß umgemünzt wurden. Sechs Tore in Folge durch Anschütz, Fink und Kraut brachten den HSV wieder auf Schlagdistanz (16:15/40.). Den Hausherren gelang es in der Folge zwar wieder, eine Drei-Tore-Führung herauszuspielen, aber der HSV ließ sich nicht erneut abschütteln und Jonas Powik erzielte sogar den Ausgleich zum 21:21 (55.). Doch wieder legte der TSV zwei Treffer vor, der beste Hockenheimer Werfer Willi Fink verkürzte per Siebenmeter auf 23:22. In der letzten Minute hatten die Gäste sogar die Möglichkeit zumindest einen Punkt mitzunehmen, aber der letzte Wurf fand nicht das Ziel.

„Wir haben in der ersten Halbzeit nicht das gezeigt, was wir eigentlich können, aber auf der Leistung der zweiten Halbzeit können wir aufbauen. Leider haben wir uns nicht für den Kampf belohnt“, lautet die Analyse von Trainer Kalabic.

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HSV: Köhler, Wagner; Kalabic (1), Anschütz (5), Kraut (3), Powik (1), Forsch (3), Fink (9/3), Gubernatis, Halilovic. sk

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