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Handball-Badenliga - TV Eppelheim erwartet TSG Eintracht Plankstadt zum Nachbarschaftsduell

Beide Teams unter Druck

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ali/zg
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Auf Maximilian Denne und die TSG Eintracht wartet in Eppelheim eine schwierige Aufgabe. © lenhardt

Knapp vier Wochen ist es her, dass die Handballsaison 2021/2022 für eine vorzeitige Winterpause unterbrochen wurde. Nachdem der TV Eppelheim bereits am vergangenen Wochenende ein Nachholspiel gegen Hardheim (25:35) ausgetragen hat, wird die Runde nun auch auf badischer Ebene wie vorgesehen fortgesetzt. Dabei kommt es gleich zu einem Nachbarschaftsduell zwischen eben jenem TVE und der TSG Eintracht Plankstadt.

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In der Tabelle liegt Plankstadt nach zwei Pleiten in Folge aktuell auf Rang drei mit 10:4 Punkten, die Eppelheimer auf Platz sechs mit 3:11 Zählern. Beide stehen also unter Zugzwang – die Plankstadter, weil sie endlich wieder Punkte sammeln wollen. Und die Eppelheimer, wenn sie den Einzug in die Abstiegsrunde noch verhindern wollen. Ein Vorteil für den Gastgeber könnte sein, dass man im neuen Jahr bereits eine Partie bestritten hat. Zwar gab es für den TVE dabei eine deutliche Niederlage, dennoch ist das Team des Trainerduos Sebastian Dürr/Robin Erb zumindest etwas mehr im Rhythmus als die Wölfe, deren letzter Einsatz vom 27. November datiert.

Für die TSG Eintracht gilt es, trotz sicherlich nicht optimaler Begleitumstände vollen Fokus auf das Spiel zu legen. Trainer Niels Eichhorn meint: „Wichtig ist es, gerade im Derby, von Anfang bis Ende mit absoluter Konsequenz zu Werke zu gehen. Das ist uns in der Hinrunde nicht immer gelungen.“ Im Hinspiel behielten die Wölfe übrigens äußerst knapp die Oberhand (28:26). Damals gelang es den Plankstadtern mehrfach nicht, einen deutlichen Vorsprung in eine Vorentscheidung zu verwandeln. „Wir sind gewarnt, wir wissen, dass der TVE Kämpferqualitäten besitzt. Trotzdem sind zwei Punkte die klare Vorgabe“, so Eichhorn weiter.

Ähnlich wie den Eppelheimern geht es dem HSV Hockenheim, der dringend Punkte im Kampf gegen die Abstiegsrunde braucht. Ob das allerdings am Samstag im Heimspiel gegen die Spitzenmannschaft aus Heidelsheim/Helmsheim gelingt, bleibt abzuwarten.

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Nächster Heimsieg?

Die HG Oftersheim/Schwetzingen II hat die Gelegenheit, die schmerzliche 19:29-Auswärtsniederlage vom dritten Spieltag beim TSV Amicitia Viernheim wettzumachen. Denn seitdem – mit dem kleinen Manko, bei Nachbar Plankstadt mit einem Tor Differenz unterlegen gewesen zu sein – stand das Team auf der Siegerseite. Kein Wunder, dass Trainer Julian Zipf die dann folgende Spielaussetzung sowie die folgende Weihnachtspause ein wenig bedauert. „Wir waren da gut drauf. Diese Unterbrechung kam für uns zur Unzeit.“

Doch nachtrauern gilt nicht. „Wir waren nicht nur gut drauf, wir sind auch immer noch gut drauf und wir haben gut trainiert“, strahlt Zipf Zuversicht aus. Schließlich ginge es nun in ein Heimspiel und diese wurden bislang alle gewonnen. Und das soll nach dem Willen der Hausherrenmannschaft auch so bleiben. Da spielt es für den Jung-Coach auch keine große Rolle, dass die Hessen aktuell punktgleich mit Plankstadt den zweiten Rang in der Nordgruppe der Badenliga belegen.

Die HSG St. Leon/Reilingen trifft gleich in der ersten Begegnung im neuen Jahr auf den Meisterschaftskandidaten TV Knielingen. Der TVK stellt eine sehr effektive Offensive mit einem starken Rückraum und einem beweglichen agilen Kreisläufer. Das HSG-Team hat sich gewissenhaft auf diese Aufgabe vorbereitet. Im Hinspiel hatte es lange Zeit mitgehalten, den TVK durch konstruktives Spiel in arge Verlegenheit gebracht und letzten Endes beinahe noch einen Punkt mitgenommen. Co-Trainer Jonathan Winter ist guter dinge:: „Wir rechnen uns gute Chancen aus. In Knielingen haben wir durch unsere geduldige und überlegte Spielweise lange Zeit mitgehalten. Können wir unsere Abwehr am Sonntag stabilisieren und unsere Angriffseffektivität einbringen, haben wir auch gegen den TVK eine reelle Chance.“ ali/zg

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