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2. Handball-Bundesliga Frauen

Der nächste Topgegner

Die Kurpfalz-Bären erwarten die Füchse Berlin in Ketsch

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fred/Bild:Lenhardt
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„Das war ein legendäres Spiel“, erinnert sich Christian Lange gerne zurück an den 25. September 2021. Mit 24:16 schlu- gen die Kurpfalz- -Bären damals die Füchse Berlin. „Das war mit das beste Heim-spiel, was die Mannschaft in der vergangenen Saison abgeliefert hat“, sagte der Geschäftsstellenleiter. Im Rückspiel gewann der Club aus der Hauptstadt dann zwar knapp mit 25:24, doch die Vorzeichen im Vergleich zur zurückliegenden Spielzeit haben sich ohnehin geändert und lassen kaum Parallelen zu.

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Was sich vor dem Wiedersehen am Samstagabend (Anwurf: 19 Uhr) jedoch nicht geändert hat, ist die Wut im Bauch, mit der Berlin in die Kurpfalz fahren dürfte. Die Füchse, die zum erweiterten Kreis der Aufstiegsaspiranten zählen, sinnen nicht nur auf eine Revanche gegen Ketsch. Sie haben auch den Start in diese Saison gehörig vermasselt. Mit 23:24 unterlag das Team von Trainerin Susann Müller überraschend bei der TG Nürtingen.

„Das ist sicher nicht der Start, den wir uns gewünscht haben“, sagte Müller. „Wir haben deutlich gesehen, woran wir noch arbeiten müssen. Jetzt heißt es ab in die Trainingshalle.“ Ob die Arbeit Früchte getragen hat, wird sich zeigen.

Eine angenehmere Atmosphäre herrscht in Ketsch, obwohl auch die Bären zum Auftakt eine Niederlage einstecken mussten. Mit 24:30 verlor das Team von Trainerin Franziska Steil (Bild) gegen Frisch Auf Göppingen. Dem Auftritt ihrer umgekrempelten Mannschaft konnte die frühere Kreisläuferin aber eine Menge Positives abgewinnen.

Vor allem die Neuzugänge Johanna Werthmann, Ina Scheffler und Nele Wenzel bereiteten Spaß. Auch Mireia Torras Parera scheint sich in ihrem zweiten Jahr besser zurechtzufinden. Nun geht es darum, rasch Lerneffekte zu erzielen. In erster Linie geht es darum, in der Defensive noch härter zu arbeiten, und auf der anderen Seite des Feldes sollten die technischen Fehler reduziert werden.

Fehlerquote im Angriff minimieren

„Wir wollen dagegenhalten, wie wir das auch gegen Göppingen getan haben. Vor allem wollen wir aber, nach der Analyse des letzten Spiels, unsere Fehlerquote im Angriff minimieren“, unterstreicht Steil. „Es gilt, unsere Chancen besser zu nutzen.“

In personeller Hinsicht gibt es keine Veränderungen im Aufgebot. Das bedeutet, dass auch weiterhin Katja Hinzmann, Katharina Hufschmidt und Lea Marmodee nicht zur Verfügung stehen werden.

Nach Göppingen kommt mit den Füchsen nun also der zweite Topclub nach Ketsch. Dahingehend meinten es die Spielplan-Gestalter wahrlich nicht gut mit den Bären. Überraschen wollen sie aber dennoch und dadurch neue Erinnerungen bei ihren Fans und Verantwortlichen kreieren. fred/Bild:Lenhardt

Info: Kurpfalz-Bären – Füchse Berlin (Samstag, 19 Uhr, Neurotthalle)

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