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Rhythmische Sportgymnastik - Neulußheimerin holt deutschen Titel

Elena Eliseeva wächst über sich hinaus

Von 
zg
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Diese Saison war für die Gymnastinnen der TBG Neulußheim eine ganz besondere. Nicht nur, weil es nach zwei Jahren Corona-bedingter Trainingspause und Wettkampfausfällen die erste „normale“ Saison war, sondern auch, weil trotz der vielen Stolpersteine über die vergangenen Monate einige Erwartungen übertroffen werden konnten. Die Krönung war jetzt der deutsche Meistertitel für Elena Eliseeva.

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Für die Geschwister Ekaterina (15) und Elena (13) Eliseeva ist es ein erfolgreiches Jahr. Ziel für die Mädchen und ihrer Trainerin Ilona Schall, die selbst aus der Neulußheimer Talentschmiede kommt, war lediglich, Wettkampferfahrungen zu sammeln, um somit Sicherheit für die folgende 2023 zu gewinnen.

Doch schon bei den Regionalmeisterschaften der Jugendwettkampfklasse 13 bis 15 Jahre Anfang Mai in Meersburg hatte das Geschwisterduo das Unverhoffte und sich zwischen Gymnastinnen aus verschiedenen starken Vereinen mit dem neunten (Elena) und dem 15. Platz (Ekaterina) für den Deutschland-Cup qualifiziert.

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Dabei handelt es sich um die letzte Meisterschaft der Wettkampfklasse in der Rhythmischen Sportgymnastik, bei dem die deutschen Meistertitel pro Handgerät und im Mehrkampf verliehen werden. In der Kategorie der beiden Geschwister wurden die Handgeräte Reifen, Ball und Keulen geturnt. Ekaterina Eliseeva turnte mit mehr Selbstbewusstsein als in den vergangenen Jahren. Trotz Fehlern bei den Gerätetechniken bewahrte sie die Ruhe und führte jede Choreographie solide bis zum Ende aus. Damit hat sie den 35. Platz belegt und die Erwartungen ihrer Trainerin voll erfüll.

Für Elena ist es das erste Jahr in der Kategorie JWK, was auch bedeutet, dass sie eine der Jüngsten in diesem Wettkampf war. Die Übungen mit dem Reifen und den Keulen hatte sie ohne große Fehler gezeigt und sich

zur eigenen Überraschung das Ticket für die Finals in diesen Handgeräten gesichert. Nachdem für Elena und ihre Trainerin Ilona alle Ziele sogar übertroffen worden waren, wuchs die 13-Jährige noch einmal voller Selbstvertrauen über sich hinaus. Mit den Keulen verbesserte sie sich nochmals und erturnte sich sensationellerweise die Bronzemedaille! Doch das war ihr offensichtlich nicht genug.

Denn mit einer spektakulären und fast fehlerfreien Reifenübung, begleitet von einem Stück aus Tschaikowskys Schwanensee, schaffte sie das Unglaubliche und holte sich die Goldmedaille mit der Höchstpunktzahl des gesamten Wettkampfs ihrer Kategorie.

Mit diesen Ergebnissen lässt sich die Wettkampfsaison 2022 erfolgreich abschließen. zg

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