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Triathlon - Andris Rodewald belegt bei baden-württembergischen Meisterschaften Platz drei

Er hat seine bisherige Bestzeit pulverisiert

Von 
Siegfried Kahl
Lesedauer: 
Andris Rodewald ASG auf der 80 Kilometer langen Radstrecke beim Breisgau-Triathlon. © ASG

„Auf einen Podiumsplatz in meiner Altersklasse hatte ich gehofft, aber während des Rennens, auch durch den Rolling-Start bedingt, die Konkurrenz nicht unbedingt im Blick“, sagte Triathlet Andris Rodewald von der ASG Tria Hockenheim als er sich am Ende freudestrahlend auf dem dritten Platz der M25 wiederfand. Im Ziel standen für den 28-Jährigen nach zwei Kilometern Schwimmen, 80 Kilometern Radfahren mit 900 Höhenmetern und einem abschließenden Halbmarathon über 21 Kilometer mit nochmals 900 Höhenmetern 4:26,01 Stunden auf der Uhr. Rodewald hatte seine Zeit von der vergangenen Teilnahme geradezu pulverisiert, war er doch um 24 Minuten schneller.

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Der Breisgau-Triathlon in Malterdingen sei einer der anspruchsvollsten Mitteldistanzen in Deutschland, so das Urteil der Triathonfreunde aus dem Netz. Für Andris Rodewald war der Wettkampf eine weitere Etappe nach der olympischen Distanz vor wenigen Wochen beim Summertime in Karlsdorf und der Langdistanz beim Knappenman am Wochenende in der Lausitz.

Zur Person: Andris Rodewald

Andris Rodewald ist 28 Jahre alt und Polizeibeamter im Streifendienst.

Ein Arbeitskollege, der am IronMan in Frankfurt teilnahm, brachte Rodewald zum Triathlon. Der erste eigene Wettkampf folgte 2014 in Karlsdorf.

Rodewald trainiert meist zehn Stunden pro Woche. Bisheriger Trainingsrekord: 20 Stunden.

Dank Wechselschichtdienst bleibt genügend Zeit für Training und Freundin. Lange Trainingseinheiten legt Andris Rodewald auf den Morgen.

Ausgleich findet Rodewald in der Beziehung, bei der Arbeit im eigenen Garten, beim Spazieren gehen oder Lesen von Büchern. ska

„Im Breisgau waren die Wetterbedingungen optimal für schnelle Zeiten“, zeigte er sich begeistert. So kam Rodewald nach 35:23 Minuten aus dem Wasser und wechselte schnell auf die Radstrecke. „Die verlorene Wasserflasche konnte ich bei den milden Temperaturen verkraften“, und nach 2:19,13 Stunden vollzog er den letzten Wechsel auf die Laufstrecke. Sein geplantes Lauftempo von 4:10 Minuten pro Kilometer zog der ASGler zum ersten Mal bei einer Mitteldistanz durchziehen. „Selbst auf dem besonders fiesen Anstieg in die Weinberge konnte ich noch traben, wo viele andere nur noch gehen konnten“, war Andris Rodewald am Ziel seiner zweiten Wettkampfetappe in diesem Jahr mehr als zufrieden.

Kischlat gelingt Wiedereinstieg

Für Vereinskollege Holger Kischlat war der Start im Breisgau der Wiedereinstieg ins Wettkampfgeschehen nach einer langjährigen Verletzungspause. Der Altersklassenplatz vier in der M50 bei den Landesmeisterschaften war somit verheißungsvoll.

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„Unter diesen Umständen ist alles nahezu perfekt gelaufen“, war Kischlat am Ende äußerst zufrieden.

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