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Tischtennis - Ketscher Frauen siegen in der Oberliga 6:4

Es läuft besser als gedacht

Von 
Michael Rappe
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Beim Tischtennis-Oberligisten TTC Ketsch ist die Skepsis dem Optimismus gewichen. Nach langer Corona-Pause mit wenig Trainingsmöglichkeiten und einer Reihe von Ausfällen durch Verletzungen war unklar, wie das Leistungsvermögen sein würde. Nach dem dritten Saisonspiel und dem 6:4 gegen den TTV Burgstetten ist die Lage überaus erfreulich.

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Vanessa Moch bringt mit ihrem Einzelerfolg den 6:4-Heimsieg des TTC Ketsch gegen Burgstetten unter Dach und Fach. © lenhardt

„Die Doppel waren der Unterschied“, freute sich Jasmina Simon über den Sieg. Sie gewann mit Kathrin Thome 3:1 gegen Elke und Christa Anders, Melanie Berger siegte mit Vanessa Moch 3:0 gegen Jutta Ernst/Andrea Winter. Gegen Burg-stettens Nummer eins, Jutta Ernst, war kein Kraut gewachsen, auch wenn Simon schon 2:0 führte. Ernst stellte sich auf den Noppenbelag sehr gut ein und drehte die Partie. Berger verlor im Spitzeneinzel relativ klar 1:3 gegen Ernst. Vanessa Moch sicherte mit 3:0 gegen Christa Anders den Erfolg.

Dritte Niederlage

Dagegen läuft es bei den Ketscher Männern in der Verbandsliga überhaupt nicht. Mit 6:9 beim FV Wiesental gab es die dritte Niederlage. Glück im Unglück: Die TG Eggenstein hat ihr Team zurückgezogen und ist erster Absteiger.

Es war eine ausgeglichene Partie, über knapp vier Stunden. Wiesental war in den entscheidenden Momenten präsenter und verdiente sich laut Elias Hartmann den Sieg. „Wir waren in den Doppeln sowie im hinteren Paarkreuz zu schwach“, meinte er. Er gewann zusammen mit Boris Pastler das Doppel gegen Michael Steidel/Alexander Herberger 3:1. Im ersten Einzel lieferte er sich einen heißen Fight mit Stefan Ruby, verlor aber nach 2:1-Führung noch 2:3. Dafür siegte er in drei ganz engen Sätzen 3:1 gegen Steidel.

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Auch Pastler setzte sich mit 3:0 gegen Steidel durch, gegen den nervenstarken Stefan Ruby verlor er 2:3 (5:11). Eine unglückliche Partie lieferte Eduard Pogostkin, der gegen Jan-Hendrik Kühni schon 2:0 und 10:6 führte, den dritten Satz mit 12:14 abgab und dann auch das Spiel. Stärkster Ketscher war Josef Stauber, der seit Wochen in blendender Form ist. Einem glatten 3:0 gegen Sascha Giehl ließ er ein 3:2 (11:9) gegen Kühni folgen. „Josef ist wirklich superstark drauf“, lobte Boris Pastler.

Beim Stande von 6:6 gab es aber kein Erfolgserlebnis mehr für die Ketscher. Im unteren Paarkreuz gelang nur Lukas Wehland ein Sieg, Sandro Siegmund blieb ohne Erfolg.

Freier Autor

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