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Jugendbundesliga Handball - Mit Sieg in Hauptrunde A einziehen

Gelingt der HG-Jugend der große Wurf?

Von 
Mike Junker
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Dem A-Jugend-Team der HG Oftersheim/Schwetzingen kann in der Bundesliga der große Wurf gelingen. Während der regionale Spielbetrieb gerade erst Fahrt aufnimmt, könnte sie am letzten Rundentag der Jugend-Bundesliga Handball (JBLH) mit einem Heimsieg über die JSG Balingen/Weilstetten den Einzug in die Hauptrunde A perfekt machen. Dies wäre allerdings noch nicht gleichbedeutend mit der Qualifikation für die nächste Saison der JBLH, aber ein großer Schritt auf dem Weg dahin. „Wir werden natürlich alles daransetzen, um dieses Entscheidungsspiel zum Weiterkommen in eigener Halle für uns zu entscheiden“, hofft Trainer Christoph Lahme.

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Die mögliche Konstellation: Gewinnt die HG und und siegt Allach bei den Rhein-Neckar-Löwen haben diese und die JSG je 6:4 Punkte. Dann entscheidet der direkte Vergleich, in diesem Fall in einer Dreier-Konstellation. Oftersheim/Schwetzingen würde dann mit 6:0 Punkten aus diesem Dreier-Vergleich als Staffelzweiter weiterkommen, Balingen/Weilstetten den dritten Gruppenplatz belegen.

Auf Thorben Zimprich und die HG wartet eine schwere Aufgabe. © Lenhardt

Schon vor dem letzten Spieltag der Vorrunde standen SG Flensburg/Handewitt, GWD Minden, VfL Potsdam, TSV Bayer Dormagen, MT Melsungen, SG Pforzheim/Eutingen, TV Bittenfeld und die Rhein-Neckar-Löwen bereits acht Teams für diese bundesweite Hauptrunde A fest, die in zwei Staffeln aufgeteilt wird. Diese und weitere acht Mannschaften sind für das Sechzehntelfinale der deutschen Meisterschaft gesetzt, treffen auf Gegner der Hauptrunde B (wird in vier Achtergruppen ausgetragen). Aber nur die Sieger aus diesen K.o.-Spielen sind automatisch für ein weiteres Jahr in der JBLH gesetzt.

Doch die JSG ist definitiv kein leichter Kontrahent. Zuletzt hatte die HG aber meist die Nase vorne, warf vor einigen Jahren die Zollern-Alb-Schwaben sogar aus dem Wettbewerb. Doch das sind Geschichten von gestern, die Protagonisten – mit Ausnahme von Oftersheim/Schwetzingens Cheftrainer – sind inzwischen andere. Die JSG hat gegen Konstanz, Kornwestheim und in Allach gewonnen. „Und das sind alles gut ausgebildete Jungs“, urteilt Lahme, „die eine sehr solide 6:0-Deckung stellen. Die gilt es für uns, erst einmal auszuhebeln“.

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Effektiver Angriff

Und auch der schwäbische Angriff wird sehr effektiv vorgetragen. „Da müssen wir wieder unsere beste Defensivleistung wie gegen Allach oder zweitweilig gegen die Löwen abrufen.“ Dann sollte dem Weiterkommen nichts mehr im Wege stehen. Das HG-Trainergespann muss allerdings auch schauen, inwieweit die Akteure (neben dem Langzeitverletzten Silas Grimm), die in den bisher absolvierten Partien Blessuren davontrugen, wieder einsatzfähig sein werden.

Freier Autor Dem Handball verbunden, aber immer flexibel

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