Ringen im Verband - Ketsch gastiert beim KSV Ispringen Herzog mit Zuversicht

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pw/sz
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Nach der ersten Saisonniederlage in Nieder-Liebersbach möchte Ringer-Oberligist KSV Ketsch Wiedergutmachung betreiben. Dies wird aber am Samstag (17.30 Uhr) beim KSV Ispringen sehr schwer.

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Denn den Ispringern sind durch unerlaubten Oberligaeinsatz eines Ringers aus dem DRL-Team (Profi-Liga, die unabhängig vom Deutschen Ringerbund besteht) sage und schreibe neun Punkte aberkannt worden, so dass sich der KSV Ispringen auf dem letzten Tabellenplatz wiederfindet. Und da hat der Gastgeber, der vom ehemaligen Reilinger Udo Mehner trainiert wird, einiges gutzumachen und braucht dringend etwas Verwertbares.

Auf Ketscher Seite ist man gewarnt. Für seinen Vorsitzenden Markus Herzog „war es in den letzten Jahren meist eine klare Angelegenheit für Ispringen. Doch in diesem Jahr sind wir auf Augenhöhe und wollen mit einer optimalen Aufstellung die Punkte mit nach Ketsch nehmen“. Für Herzog „wird es jedoch nicht einfach, es wird ein schwerer Kampf und wir müssen abwarten, ob unsere Verletzten wieder zur Verfügung stehen“.

Den Vorkampf bestreiten die Reservemannschaften beider Vereine, die in der Landesliga auf die Matte gehen, um 16 Uhr. In der Verbandsliga tritt die RKG Reilingen/Hockenheim II beim noch sieglosen Schlusslicht SV 98 Brötzingen an (Samstag, 20 Uhr). pw/sz