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3. Handball-Liga - Gegner hat Marius Jörres reaktiviert

HG Oftersheim/Schwetzingen erwartet TVG Großsachsen zu Derby mit besonderer Brisanz

Von 
Mike Junker
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Das letzte Duell der HG mit dem TV Großsachsen liegt fast genau zwei Jahre zurück. Florian Burrmeister (am Ball) wird wegen Verletzung genauso wenig dabei sein können wie sein Kontrahent Jan Triebskorn, der inzwischen in Haßloch spielt. Die Kreisläufer Niklas Krämer (l.) und Simon Reisig (2. v. l ) werden aber wieder aufeinandertreffen. © Lenhardt

Bei dem anstehenden Handball-derby in der 3. Liga der HG Oftersheim/Schwetzingen mit dem TV Germania Großsachsen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen) dürfte wohl schon ein Hauch Abstiegskampf durch die Schwetzinger Nordstadthalle wabern. Beide Teams zieren aktuell das Tabellenende, wobei die punktlosen „Saasemer“ optisch noch etwas schlechter als ihr Gastgeber erscheinen, der immerhin schon einen Zähler ergattert hat. Der Verlierer wird bei diesem Match gegen den letzten Platz also anschließend die Rote Laterne sein Eigen nennen müssen.

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Doch während bei der HG noch etwas mit der letzten Niederlage in Hochdorf gehadert wird, kommt der TVG mit einem gewissen Rückenwind von der Bergstraße herunter in die Rheineben geweht. Denn die knappe 25:28 (9:12)-Niederlage gegen den TSB Horkheim wird dort schon als gewisser Erfolg verkauft, bei dem ein Punkt verdient gewesen sein soll.

Denn die Heilbronner hatten im bisherigen Saisonverlauf in den jeweiligen ersten Spielminuten alles in Grund und Boden geballert und trugen am Ende fast immer den Sieg davon. Davon kann auch die HG ein Lied singen. Doch nicht so in Hirschberg-Nord, wo sich der Favorit seinen Sieg hart erarbeiten musste. Dabei hatte der TVG mit dem Oftersheimer Marius Jörres (der Linkshänder warf fünf Tore gegen Horkheim) und Moritz Brestrich zwei ehemalige Kadermitglieder zurückgeholt und aufgeboten.

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Oftersheim/Schwetzingen musste sich vor diesem brisanten und wohl auch richtungsweisenden Spiel auch noch mit anderen Einschränkungen herumschlagen, die alle Mannschaften der HG betrafen. Denn der angestammte Spielort Nordstadthalle stand in dieser Woche nicht zur Verfügung, was für äußerst beengte und begrenzte Trainingsmöglichkeiten sorgte.

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Für HG-Coach Frank Schmitt ist aber nicht der ausschlaggebende Faktor: „Klar ist, dass der Druck auf uns nach den vergangenen Spielen nicht kleiner geworden ist. Und das spürt man auch“, spricht er seine Trainingseindrücke an. „Aber unser Gegner muss mit genau dem gleichen Druck wie wir klarkommen.“

Seine Jungs hat er wieder aufgebaut und ihnen einiges mit auf den Weg gegeben: „Wir müssen weiter an uns glauben, unsere schwachen Phasen minimieren und vor allem dürfen wir keine einfachen Tore zulassen. Mitentscheidend wird sein, dass wir weniger Gegentore als zuletzt bekommen.“ Da lag sein Team in Hochdorf schon auf einem guten Weg, hatte erstmals weniger als 30 Treffer kassiert.

Und dann merkt er noch zu dem lokalen Charakter der Begegnung an: „Es ist immer wieder etwas Besonderes, ein Derby zu spielen. Und diese zusätzlichen Emotionen wollen wir mitnehmen. Aber letztlich geht es uns nur um die zwei Punkte.“

Freier Autor Dem Handball verbunden, aber immer flexibel

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