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Handball-Badenliga - Erste Viertelstunde bringt Auswärtspleite

HSG anfangs von der Rolle

Von 
krau
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Das neue Outfit des Handball-Badenliga-Teams der HSG St. Leon/Reilingen war zumindest in den ersten 20 Minuten das einzige Erwähnenswerte bei der Mannschaft. Ansonsten war nach einer Viertelstunde die 25:29 (12:18)-Niederlage bei der SG Heidelsheim/Helmsheim praktisch schon besiegelt. Da hatten die Hausherren bereits 12:3 geführt.

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Eine erschreckend schwache Vorstellung in der Anfangsphase bot das HSG-Team und war gegenüber der letzten Begegnung kaum wiederzuerkennen. Die Defensive wirkte unsortiert, viel zu passiv und man fand keine Einstellung zu dem druckvollen Spiel der Gastgeber. Das kompakte Zusammenwirken fehlte vollkommen, die Abstimmung war nicht vorhanden und es fand überhaupt keine Absprache statt. Auch in der Offensive musste man den Eindruck gewinnen, als seien die HSG-Handballer nicht präsent. Technische Fehler und eine unterirdische Wurfquote waren die „Ausbeute“ in dieser Phase.

Erst allmählich kam so etwas wie ein Spielfluss bei der HSG in Gange. Vor allem der quirlige Janosch Menger, der mit zwölf Toren fast die Hälfte der HSG-Treffer erzielte, fand immer wieder Lücken in der Abwehr der Gastgeber. Erst nach dieser eher suboptimalen ersten Viertelstunde kam so nach und nach etwas Schwung ins Spiel und man konnte eine deutliche Leistungssteigerung erkennen. Und vielleicht hätte es am Ende sogar noch zu einer Punkteteilung gereicht, hätte man in der entscheidenden Schlussphase nicht wieder klare Torchancen vergeben. Obendrein landeten sämtliche Abpraller in des Gegners Händen. Zugute halten muss man der Mannschaft die moralische Einstellung, denn zu keinem Zeitpunkt gab sie sich auf und versuchte bis zum Schluss, mit großem Einsatz das Blatt noch zu wenden.

Trainer ist bedient

HSG-Trainer Martin Schnetz meinte: „Wir haben verdient verloren. Unser katastrophaler Beginn war nicht Badenliga-tauglich. Wir haben uns aber dann gefangen und eine bessere zweite Hälfte hingelegt. Leider ließen in der entscheidenden Phase vergebene Torchancen ein besseres Ergebnis nicht zu.“

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HSG: Unser; Rausch (3), Impertro, Antl, Y. Benetti, Kief, Barth, Decker (7/5), Menger (12), Frank (1), Meyer (1), Hühn, Bahr. krau

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