3. Handball-Liga Frauen - Leonie Scholl zu St. Leon/Reilingen HSG greift noch mal zu

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mjw
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Die HSG St. Leon/Reilingen rüstet sich für ihr erstes Jahr in der 3. Handball-Liga. Da der Aufstieg seit knapp einer Woche sicher ist (wir berichteten), kümmern sich die Abteilungsleitung und Trainer Sascha Kuhn nun um die Finalisierung der personellen Ausrichtung.

Leonie Scholl – hier noch im Trikot des SV Allensbach – wechselt zur HSG. © sva
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Der Coach ist zwar vom Gerüst seiner Mannschaft überzeugt, punktuell wird sich der Kader aber dennoch verändern. Mit Anna Michl, Lena Ebel, Nadja Grafetstetter und Nicola Baumann standen bereits vier Neuzugänge fest, jetzt kommt ein fünfter hinzu: Leonie Scholl. Die Rückraumspielerin, die in der Jugend in der badischen Auswahl auftrumpfte, kommt vom Drittligisten SV Allensbach zurück in die Heimat.

„Ein Grund für meinen Wechsel zur HSG war mein Umzug. Ich wollte dennoch leistungsorientiert weiterspielen und kenne auch viele Spielerinnen noch aus der Jugend. Ich freue mich darauf, wieder mit ihnen auflaufen zu können und dank ihnen ist es für mich wahrscheinlich auch einfacher, in die Mannschaft zu finden“, sagt Scholl.

Trainer Kuhn traut seiner neuen Spielerin eine Menge zu und freut sich auf die Zusammenarbeit: „Sie hat in jungen Jahren schon Erfahrung in der 3. Liga gesammelt. Sie ist für mich eine ziemlich komplette Rückraumspielerin, die sich auch in Eins-gegen-Eins-Situationen behaupten kann und sie passt sehr gut in unser Tempospiel.“ Die Gespräche seien auf Anhieb gut verlaufen, sodass einer Verpflichtung der 22-Jährigen nichts im Wege stand.

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Noch steht zwar nicht fest, wann die HSG das Training wieder aufnehmen darf, aber Kuhn plant, am 1. Juli in die Vorbereitung zu starten. Scholl kann es kaum abwarten und hat auch schon Ziele für ihre erste Saison bei ihrem neuen Club formuliert: „Zunächst einmal geht es darum, die Klasse zu halten. Ich möchte Spaß am Handball haben und mit der Mannschaft Erfolge feiern. Es ist noch ein bisschen schwierig, meine Rolle zu definieren, aber langfristig möchte ich Verantwortung übernehmen.“ mjw