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Ringen-Oberliga - KSV Ketsch quält sich zum 17:16-Heimerfolg

Kai Schuler wieder der Matchwinner

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pw
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Zum zweiten Mal in dieser Saison hatte Ringer-Oberligist KSV Ketsch Heimrecht und in der Neurotthalle den KSV Östringen, vor zwei Jahren als Verbandsligameister in die Oberliga aufgestiegen, zu Gast: Und die Östringer, die zum Auftakt deutlich gegen Weingarten unterlegen waren, boten den Ketschern Parolie und gaben sich erst im Schlusskampf zum 17:16 durch KSV-Trainer Kai Schuler geschlagen.

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„Dass es so knapp wird, hatten wir nicht gerechnet, doch wir mussten nach dem Ausfall von Ramon Perez-Gersak, Ümit Kahyaouglu und Bodo Ebelle improvisieren und Reserveringer aufbieten. Dank einer starken Schlussminute von Marco List und Kai Schulers Kampfgeist bleiben die Punkte bei uns“, war die Freude beim Vorsitzenden Markus Herzog etwas verhalten. Perez-Gersak musste zu einer Trainingsmassnahme zur spanischen Nationalmannschaft, Kahyaouglu schaffte nicht das Limit für die 98-Kilo-Klasse und Ebelle musste sich am Vortag einen Weißheitszahn ziehen lassen.

Vielumjubelter Schultersieg

KSV Ketsch – KSV Östringen 17:16 57 F: Viktor Kokkinogenis – ...

KSV Ketsch – KSV Östringen 17:16

57 F: Viktor Kokkinogenis – Jonas Buchmüller 4:0 (SS), 130 G: Chingiz Samadov – Alexander Klotz 2:0 (7:4), 61 G: Andreas Rohr – Denis Nicolae Ghenescu 0:4 (SS), 98 F: Zaid Kaisi – Tizian Kölske 4:0 (16:0), 66 F: Heiko Dicker – Paul Bruckert 0:4 (SS), 86 G: Kevin Schnepf – Mostafa Hosseinali Pour 4:0 (SS), 71 G: Christian Eberwein – Patrick Böser 0:4 (0:15), 80 F: Marco List – Thomas Hunger 2:0 (9:4), 75 F: Moses Ruppert – Manuel Mecke 0:4 (SS), 75 G: Kai Schuler – Wolfgang Schütt 1:0 (2:1). pw

Für Ebelle kam das „Eigengewächs“ Viktor Kokkinogenis erstmals zum Einsatz, der einen vielumjubelten Schultersieg feierte. Knapp wurde es im Kampf von Chingiz Samadov, der gegen Östringens Leistungsträger Alexander Klotz mit 3.4 im Rückstand lag, aber am Ende dank seiner Kampfkraft mit 7:4 zwei Punkte holte. Chancenlos war dann Andreas Rohr, doch der kurzfristig aufgebotene Zaid Kaisi machte dessen Niederlage mit einem Schultersieg wieder wett. Der Kampf war an Spannung kaum zu überbieten, als Heiko Dicker und Christian Eberwein deutliche Niederlgen bezogen, doch Kevin Schnepf gab sich keine Blöße und kam nach klarer Führung zum Schultersieg.

Zum Schlüsselkampf wurde die Begegnung von Marco List gegen Thomas Hunger, wo der Gast bis zur Schlussminute mit 4:3 in Front lag. Doch List zeigte Kampfgeist, holte bis zum Schlusspfiff drei Wertungen und siegte mit 9:4. Östringen glich aus, als Moses Ruppert auf die Schultern musste. Im Schlusskampf, der ohne technische Wertung auskam, sah der Kampfleiter den Ketscher Kai Schuler im Vorteil, der mit 1:2 Verwarnungen den entscheidenden Siegpunkt zum 17:16 holte. pw

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