AdUnit Billboard
Einsatz - Drei Wohnobjekte im Stadtgebiet überprüft

Mehrere Verstöße festgestellt

Von 
pol
Lesedauer: 

Die Stadt Schwetzingen und die Polizei haben bei einem behördenübergreifenden Einsatz in den frühen Morgenstunden des Dienstags insgesamt drei Wohnobjekte im Stadtgebiet melderechtlich überprüft. Aufgrund behördeninterner Erkenntnisse und Hinweisen aus der Bevölkerung war die Stadt zuvor auf dortige sicherheitsrelevante Mängel aufmerksam geworden. In erster Linie ging es bei dem Einsatz um die melderechtliche Überprüfung. Hier waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ausländeramtes, des Bürgerbüros und der Ortspolizeibehörde beteiligt. Zur Überprüfung des Brandschutzes war auch die Feuerwehr Schwetzingen in die Kontrolle eingebunden.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Das Polizeipräsidium Mannheim unterstützte die Maßnahmen der Stadt mit Beamten des Reviers Schwetzingen und des Einsatzzuges Mannheim. Zudem war die zentrale Kriminaltechnik der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg zur Echtheitsprüfung von Dokumenten mit vor Ort. Insgesamt wurden 29 Personen kontrolliert.

An einer Wohnanschrift gab es keinerlei Auffälligkeiten. In den beiden anderen Objekten wurden insgesamt sieben Meldeverstöße, ein Gewerbeverstoß und ein Verstoß im Bereich des Gaststättenrechts festgestellt. Zudem wurden Baumängel und Brandschutzmängel festgestellt, die nun von der Baurechtsbehörde weiter geprüft werden. Auch bezüglich der Mietpreisgestaltung erfolgen weitere Ermittlungen gegen den Eigentümer.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Zwei Ermittlungsverfahren

Neben Verstößen im Zuständigkeitsbereich der Stadt als Ortspolizeibehörde wurden durch das Polizeirevier zwei Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet und werden nach Abschluss der Ermittlungen an die Staatsanwaltschaft Mannheim vorgelegt. Bei der Überprüfung von Identitätspapieren waren bei zwei Dokumenten Fälschungsmerkmale festgestellt worden.

Ziel der Aktion war, festgestellte Missstände und Mängel zu dokumentieren, um deren Beseitigung zu veranlassen. Unter anderem wurde geprüft, ob Wohnungen erkennbar überbelegt sind oder ob zu Wohnzwecken genutzte Räume überhaupt die baurechtlichen Voraussetzungen erfüllen. Damit möchte die Stadt auch ausschließen, dass die Bewohner – insbesondere wenn Kinder und Jugendliche betroffen sind – unzumutbaren oder gar gefährlichen Wohnverhältnissen ausgesetzt sind. pol

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1