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Fußball-Landesliga - SV 98 geht in Lützelsachsen leer aus

Münch: Niederlage so unnötig wie ein Kropf

Von 
Lothar Fischer
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Nach den zuletzt gezeigten Leistungen fuhr der Fußball-Landesligist SV 98 Schwetzingen am Sonntag mit gewissen Erwartungen zum Spiel gegen den Tabellennachbarn TSG Lützelsachsen. Mit einem Sieg hätte sich der SV 98 ein Sechspunktepolster zu den Abstiegsplätzen schaffen können. Am Ende bezogen die Spargelstädter allerdings eine 0:1-Niederlage. „Die war so unnötig wie ein Kropf und unglücklich noch hinzu“, ärgerte sich der Spielleiter des SV 98, Thomas Münch, der erneut an der Linie die Mannschaft coachte.

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Die Gäste begannen die Partie recht schwungvoll und der Torwart der TSG, Pascal Jurek, stand öfters im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einer Eckballhereingabe parierte Jurek einen wuchtigen Kopfball (4.). Auch wenig später versäumte es Jacques Zimmermann nach einem gelungenen Angriff der Schwetzinger, die Führung zu erzielen (10.). Zwei Minuten später ließ der SV 98 Schwetzingen erneut eine gute Einschussmöglichkeit verstreichen. „Wenn sich das nicht noch rächt“, hatte Thomas Münch bereits eine Vorahnung. Die Gastgeber erwiderten zweimal durch Tobias Malchow (15. und 19.). Die größte Chance vor der Pause ließ Harun Solak aus, dessen Schuss nur um Millimeter am TSG-Gehäuse vorbei strich (37.). Bis zum Seitenwechsel tat sich auf beiden Seiten nicht mehr viel.

Florian Djahini, der nach der Pause eingewechselt wurde, ließ eine Minute später seine Gefährlichkeit aufblitzen. Auch der stramme Schuss von Solak aus 15-Metern ging nur knapp über das Tor von Lützelsachsen (58.) Besser machten es die Hausherren in Person von Edin Moharemovic, der mit einer Bogenlampe den Führungstreffer für seine Farben markierte (.60).

Zweimal an die Latte

Nach dem Rückstand spielte nur noch der SV 98. Lützelsachsen, mit 38 Gegentoren bisher alles andere als sattelfest, hatte Glück, dass die zwei ins Spiel gekommenen Schwetzinger Angreifer, Matthias Machourek (76.) und Giuseppe Iacono (80.), jeweils nur die Latte trafen. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben alles versucht, doch selbst die bestgemeinten Bälle gingen heute nicht rein. Schade, dass wir die Chance nicht genutzt haben, um mit einem Sieg die Ausgangslage in der Tabelle zu verbessern“, sagte Münch.

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Der SV 98 ist am kommenden Wochenende spielfrei.

SV 98: Polat – Berisha, Wenz, Tomann (46. Djahini), Dirks, Golubovic (77. Machourek), Zimmermann, Wedrychowski (70. Iacono), Yildirim, Li. Held, Solak.

Freier Autor Lothar Fischer ist ein Kenner in Sachen Fußball in der Region.

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