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Jugend-Handball-Bundesliga - HG trifft auf bekannte Teams

Nachwuchs im Süden eingruppiert

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mj
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Wie bereits kürzlich spekuliert (wir berichteten) sortierte der Deutsche Handballbund (DHB) die HG Oftersheim/Schwetzingen in der Jugend-Bundesliga Handball (JBLH) in einer südwestlich orientierten Gruppe ein. Dabei kehrt die DHB-Jugendkommission bei ihrer Sitzung in Hannover zum ursprünglich vor der harten Corona-Zeit beschlossenen Verfahren zurück. Start der neuen Saison wird das zweite September-Wochenende sein.

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Es wird für die nunmehr nur noch 40 (statt früher 48) teilnehmenden Teams vier Vorrundenstaffeln ohne räumliche Überschneidungen wie zuletzt geben. Der sonstige Modus ist jedoch aus der letzten Saison schon bekannt. Vier nach geografischen Gesichtspunkten eingeteilte Staffeln spielen zunächst eine einfache Vorrunde aus. Die vier Erstplatzierten landen dann in der sogenannten Meisterrunde (sind gesetzt für die Saison 2023/24), die in zwei Achtergruppen Hin- und Rückspiele austragen. Die dabei erreichten Plätze eins bis vier erreichen das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft, wo sodann im K.o.-System weiter reduziert wird.

Die Plätze fünf bis zehn der vier Vorrundengruppen landen in der Pokalrunde. Vier Sechsergruppen werden hier gebildet und nach insgesamt zehn Spielen qualifizieren sich jeweils die beiden Erstplatzierten für das Viertelfinale des DHB-Pokals.

Pokalsieger im Final Four

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Die Sieger der Viertelfinals spielen in einem Final-Four (auch hier ist die erneute JBLH-Qualifikation gesichert), was die HG Oftersheim/Schwetzingen auch in der vergangenen Saison erreicht hatte (wir berichteten), den Pokalsieger aus. Für die Ränge drei bis sechs der Pokalrunde endet die Spielzeit nach dieser Saisonphase. Diesen Mannschaften steht (bei Interesse) die Mühle der Qualifikation bevor.

Durch die Eingruppierung in den Süden und keinen Überraschungsgästen aus der Qualifikationsphase hat Oftersheim/Schwetzingen in der Vorrunde zumindest den Namen nach keine unbekannten Gegner vor der Brust. Doch es liegt in der Natur des Jugendsports, dass die Teams durch den Wechsel der Altersgruppen, der Jahrgänge und externen Zugängen sich ständig wandeln.

Einige Mannschaften haben im baden-württembergischen Oberliga-Bereich der B-Jugend schon mit der HG das Spielfeld geteilt. Aber das macht es nicht unbedingt leichter, die Favoriten dürften andere sein, wie zum Beispiel der frisch gekürte deutsche Meister Rhein-Neckar-Löwen.

Die einzigen badischen Kurpfälzer in dieser Konstellation werden jedoch alles dafür tun, einen Platz unter den ersten vier anzustreben. Eine Hürde, an der sie in der letzten Saison nur hauchdünn gescheitert sind. mj

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