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SV Sandhausen

Netzwerken und Fußballpolitik diesseits des Rasens

Saisonstart der geselligen Art für Unterstützer und Freunde des Vereins auf dem Neckar

Von 
Katja Bauroth
Lesedauer: 
Sommerlicher Saisonauftakt für die Unterstützer des SV Sandhausen auf dem Schiff „Königin Silvia“ von der Weißen Flotte: Präsident Jürgen Machmeier (am schwarzen Mischpult) beantwortet Geschäftsführer Volker Piegsa im Talkformat Fragen von Pressesprecher Markus Beer. © Bauroth

Es war ein schöner Sommerabend, den der Fußball-Zweitligist SV Sandhausen seinen Unterstützern, Freunden und Förderern als Dankeschön bot. Dieses Mal stand nicht der Sport auf dem Rasen im Fokus, sondern das Netzwerken auf dem Wasser, genauer gesagt: auf der „Königin Silvia“ von der „Weißen Flotte“ in Heidelberg. Dorthin lud das Vereinsmanagement ein, um bei Loungemusik, Essen und Getränken auch mal abseits des Liga- und Pokalgeschehens bei einer Schifffahrt auf dem Neckar ins Gespräch zu kommen.

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Präsident Jürgen Machmeier und Geschäftsführer Volker Piegsa stellten sich an Bord auch Fragen nach den Zielvorstellungen für die Saison und machten Herausforderungen diesseits des Sports deutlich. Eine sorgenfreie Spielzeit mit „Platz zehn plus-minus zwei Positionen“, das wäre für Präsident Machmeier ein gutes Resultat zum Saisonende. Vor allem hofft er, dass die Spieler verletzungsfrei bleiben. In Bezug auf das Nachwuchsleistungszentrum des Vereins stellte er heraus, dass dieses mittlerweile einen Sprung in Kategorie zwei gemacht habe, „nur noch Trainingsplätze und ein Internat fehlen für die Kategorie eins“. Während das Internat eher ein Traum bleiben wird, sind Trainingsplätze schon lange in der Diskussion. Und in diesem Zusammenhang machte Machmeier keinen Hehl daraus, dass er hier mehr von der Gemeinde Sandhausen erwartet hätte. Nächstes Jahr soll ein neuer Ehrengastbereich am BWT-Stadion am Hardtwald entstehen, da die Lounges stark nachgefragt sind. Doch auch hier entscheidet die Kommune, wie es weitergeht.

Volker Piegsa verdeutlichte, dass die Profifußball-Vereine im DFB-Pokal in Sachen Nachhaltigkeit gefordert sind. Er sprach von einem Katalog, wonach um die 250 Kriterien erfüllt sein müssen – angefangen vom CO2-Ausstoß über den Caterer im Stadion bis hin zum Trikot. Hier arbeite der ganze Verein mit, um die Kriterien umzusetzen. Eine externe Firma ist derzeit mit einer Analyse beauftragt, um aufzuzeigen, wo der SVS in Sachen Nachhaltigkeit steht. „Vieles wird schon gut gemacht, aber vieles müssen wir noch justieren“, sagte Piegsa. So ist etwa das neue grüne Trikot dieser Saison aus Material, das aus 15 PET-Flaschen gewonnen wurde. Und Präsident Machmeier verriet noch, dass der SVS ein Modellprojekt in Sachen Energie plant: nämlich die Rasenheizung per Wärmepumpe mit Wasser zu betreiben. kaba

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Ressortleitung Katja Bauroth ist Redaktionsleiterin der Schwetzinger Zeitung/Hockenheimer Tageszeitung.

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