2. Sportkegeln-Bundesliga Frauen - SG BW/GH Plankstadt II hat Ettlingen zu Gast Neuling prüft den Spitzenreiter

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mra
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Mit dem Tabellenführer Vollkugel Ettlingen hat Zweitliga-Aufsteiger SG BW/GH Plankstadt II morgen (14.30 Uhr, Mehrzweckhalle) einen heißen Aufstiegskandidaten zu Gast. Nachdem die Niederlage in Eppelheim durch den Einsatz einer nicht spielberechtigten Akteurin beim DSKC II in einen Plankstadter Sieg umgewandelt wurde, steht der Neuling mit 4:2-Punkten gut da. Ettlingen kann auf den Plankstadter Bahnen sehr hohe Ergebnisse spielen, der Auswärtsschnitt beträgt 2620 Kegel. Die Gastgeberinnen wollen an ihre gute Leistung im ersten Heimspiel anknüpfen. Sollte die von Ettlingen nach Plankstadt gewechselte Silvija Crncic in der ersten Mannschaft nicht eingesetzt werden, wird sie gegen ihre ehemaligen Teamkolleginnen zum Einsatz kommen.

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Für die SG DKC/RW Neulußheim läuft es bisher noch nicht so recht. Wenn der letztjährige Dritte oben mitspielen möchte, muss er im morgigen Heimspiel gegen den TV Unterlenningen punkten (15 Uhr, Hardthalle). Das wird nur mit einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber dem letzten Auswärtsergebnis möglich sein. Carmen Lacher ist aus ihrer Babypause zurück, sodass die Personalprobleme geringer werden. „Ich freue mich riesig, endlich wieder zur Kugel greifen und die Mannschaft wieder unterstützen zu können“, sagte Lacher. Seit März war die junge Mutter nicht mehr aktiv, „das hat seine Spuren hinterlassen und ich habe in den letzten Wochen im Training sehr viel aufzuarbeiten gehabt.“

Der DKC 79 Altlußheim sollte stark genug sein, bei der noch punktlosen SG Post Ludwigshafen/Kaiserslautern (Sonntag, 11.30 Uhr) zu gewinnen. Allerdings hat Ludwigshafen zweimal lediglich knapp verloren. Die Altlußheimerinnen werden daher gewarnt und aufgrund der sehr ergebnisträchtigen Bahnen auf der Hut sein.

Der DSKC Eppelheim II steht nach der Ergebnisstreichung gegen Plankstadt II punktlos am Tabellenende. Morgen um 14 Uhr wartet mit dem Auswärtsspiel bei der verlustpunktfreien Germania aus Karlsruhe eine sehr schwer zu überwindende Hürde. Den Karlsruher Frauen ist es gelungen, die Enttäuschung über den Abstieg aus der ersten Liga zu verdauen. Die Leistungen waren bisher überzeugend, deshalb geht der DSKC II aufgrund der schwachen Auswärtsbilanz der Vorsaison und der Heimstärke der Karlsruher Frauen als klarer Außenseiter in die Begegnung. „Wir müssen den Blick nach vorne richten und positiv denken“, meinte Monika Hafen. mra