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Handball-Badenliga - HG II will sich im Rückspiel teuer verkaufen

Nicht nur Gäste der Knielinger Party werden

Von 
Mike Junker
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„Über Sonntag redet hier keiner mehr. Wir schauen nur nach vorne.“ Kreisläufer Fynn Thüre fasst die Gemütslage in seiner Mannschaft passend zusammen. Die Stimmung im Training und im Team ist so gut wie zuvor. Und es hat sich auch keiner etwas vorzuwerfen, sind die Handballer der HG Oftersheim/Schwetzingen II mit dem Erreichen des Badenliga-Endspiels gegen den TV Knielingen doch schon weit über ihr Ziel – und alles, was ihnen letzten Sommer zugetraut worden war – weit hinausgeschossen.

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Zurücklehnen will sich vor dem Rückspiel am Samstag (18.30 Uhr) aber keiner. Auch wenn die Meisterschaftschance nur theoretischer Natur ist, wird so intensiv oder sogar noch mehr gearbeitet wie zuvor. „Wir wollen uns dort so teuer wie möglich verkaufen und nicht nur Gäste der Knielinger Party werden“, gibt Coach Julian Zipf vor.

Einer seiner Vorschläge, den Spielverlauf vielleicht besser für die HG zu gestalten, betrifft den eigenen Rückraum: „Wir müssen von dort aus mehr Durchschlagskraft entwickeln, das hat uns gefehlt.“ Und in der eigenen Abwehr sollte wohl noch mehr darauf geachtet werden, die Wege und Anspielmöglichkeiten für TVK-Antriebsmotor Gerrit Kirsch einzuengen oder gar völlig wegzunehmen.

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Andere Gedankenspiele drehen sich um die Aufstellung. „Die personelle Konstellation ist noch völlig offen. Eventuell sollte man auch A-Jugendlichen ein solches Spiel unter solchen Bedingungen ermöglichen.“ Denn Zipf liegt sicherlich nicht falsch, dass die Knielinger Halle aus allen Nähten platzen wird, nachdem schon mehrere Hundertschaften den Weg zum Hinspiel nach Oftersheim gefunden hatten.

TVK-Trainer warnt

Und auch für TVK-Trainer Jochen Werling ist die Angelegenheit noch nicht in trockenen Tüchern. Zum einen fand er: „Bei den 26 Gegentoren haben wir das eine oder andere zu viel bekommen. Da sind wir öfter nicht gut in den Block gekommen oder haben Zweikämpfe verloren.“

Zum anderen gibt er zu bedenken: „Nach dem Auswärtssieg heißt es sicher, wir sind schon durch. Aber wir müssen aufpassen. Auch wenn wir mit neun Toren vorgelegt haben, kann in 60 Minuten viel passieren.“ Mit ein Grund, warum er sehr schnell um das Bereitstellen der Videoaufzeichnung nachfragte, um das Hinspiel noch einmal gründlich zu studieren. mj

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