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Fußball-Landesliga

Offensive funktioniert wie bestellt

Eppelheim empfängt HD-Kirchheim im Spiel Zweiter gegen Vierter

Von 
Lothar Fischer
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Es sind zwar erst drei Partien in der neuen Saison in der Fußball-Landessliga absolviert und sicherlich nur eine Momentaufnahme. Doch wie die SG ASV/DJK Eppelheim derzeit auftritt und sich präsentiert: 4:1-Sieg gegen FV Brühl, 2:0-Sieg gegen TSV Kürnbach und ein 4:0-Erfolg beim ambitionierten FC Bammental – ist allemal berichtenswert. SG Trainer Frank Engelhardt hatte offensichtlich wieder ein gutes Händchen bewiesen, Spieler nach Eppelheim zu holen, die gut in sein Beuteschema. passen. Auch den Weggang von Goalgetter Patrick Greulich scheint kompensiert und auf mehreren Schultern verteilt zu sein. Wir sprachen mit dem Eppelheimer Trainer vor dem schweren Heimspiel am Sonntag gegen SG Heidelberg-Kirchheim über die derzeitige Lage und wie er die bevorstehende Heimaufgabe einschätzt

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Hallo Herr Engelhardt, woran machen Sie den derzeitigen Lauf Ihrer Mannschaft fest?

Trainer Frank Engelhardt: „Bilanz gegen HD-Kirchheim verbessern.“ © Fischer

Frank Engelhardt: Ich will es an drei Punkten festmachen. Wir konnten zum Vorbereitungsstart auf ein eingespieltes Team aufbauen, das sich bereits im Laufe der Rückrunde 2021/22 gut eingespielt und unsere Spielweise verinnerlicht hatte. Wir sind ohne größere Verletzungssorgen durch die Vorbereitung gekommen. Alle verfügbaren Jungs sind fit und die neuen Spieler haben sich sehr schnell integriert. Sie passen charakterlich einwandfrei ins Team und bringen zudem die von ihnen erwartete Qualität mit.

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Patrick Greulich war gestern, schlüpft jetzt Yonathan Domingos in dessen Rolle?

Engelhardt: Ich hatte bereits bei der Saisonvorschau gesagt, dass wir andere Lösungen in der Offensive finden müssen und auch werden. Bereits damals wollte ich das nicht an einem Spieler festmachen. Nach der jetzigen Momentaufnahme funktioniert die komplette Offensive ganz nach unserem Geschmack und daran hat jeder der Jungs seinen Anteil, natürlich auch Yonathan Domingos, über dessen Dreierpack in Bammental ich mich sehr gefreut habe.

Der kommende Gegner SGK Heidelberg ist nicht ohne. Wie schätzen Sie die SGK ein und was rechnen Sie sich gegen die Heidelberger Vorstädter aus?

Engelhardt: Wir wissen was mit der SGK auf uns zu kommt. Auch sie sind mit einer guten Grundlage – nämlich einem eingespielten Team aus der letzten Runde – gut in die Saison gestartet und zeigen aktuell, genauso wie wir wie wichtig es ist, Konstanz im Personal zu haben. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir uns mit der SGK schwertun, dennoch wollen wir den jetzigen Schwung mitnehmen und weiter fleißig punkten. Das wir dafür viel investieren müssen, ist uns bewusst.

Wie sieht die Bilanz der letzen Jahre gegen Kirchheim aus?

Engelhardt: Schlecht. In den vergangenen vier Partien gegen die SGK haben wir drei Spiele (wenn auch denkbar knapp) verloren und einmal Unentschieden gespielt. Das sollte Ansporn genug sein, um am Sonntag etwas zu korrigieren.

Wer ist verletzt oder kommt zurück?

Engelhardt: Ausfallen werden Dominik Machmeier (Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen) und Joel Hildebrandt (Auslandspraktikum). Tim Barth kehrt im Vergleich zum Kader in Bammental wieder zurück. Ob Christian Zeilfelder (Urlaub) und Dennis Karl (Rückkehr nach Verletzung) wieder dabei sind, werden wir kurzfristig entscheiden.

Abteilung Attacke dezimiert

Die weiteren drei Fußball-Landesligisten aus unserem Verbreitungsgebiet, der SV 98 Schwetzingen, die Spvgg 06 Ketsch und der FV Brühl, konnten am vergangenen Wochenende jeweils den ersten Saisonsieg einfahren. Während der FV Brühl an diesem Wochenende spielfrei ist, muss der SV 98 Schwetzingen bereits an diesem Samstag um 15.30 Uhr bei der Spitzenmannschaft ASC Neuenheim antreten, die mit sieben Zählern und 9:2 Toren auf Platz drei rangiert, sodass die Trauben sicherlich sehr hoch hängen werden. Erschwerend kommt bei den Schwetzingern hinzu, dass mit Nazmi Bulut, Jacques Zimmermann, Burak Cavdaro sowie Harun Solak in Neuenheim fast die gesamte Offensivabteilung fehlen wird.

Roccas Rezept

Die Spvgg 06 Ketsch hat am Sonntag um 15 Uhr mit dem VfB St. Leon auch kein leichtes Kaliber vor der Brust. Doch wer den ehrgeizigen Ketscher Trainer Marco Rocca kennt, weiß, dass er seiner Mannschaft das richtige Rezept mit auf den Weg geben wird, um gegen St. Leon am Ende nicht mit leeren Händen dazustehen. Die Ketscher haben vier Punkte, St. Leon ist mit drei Punkten gestartet.

Freier Autor Lothar Fischer ist ein Kenner in Sachen Fußball in der Region.

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