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2. Fußball-Liga - SV Sandhausen will weiter punkten

Ohne Druck zum SCP

Von 
fred
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An Achterbahnfahrten kann sich Alois Schwartz nicht gewöhnen. Vor allem dann nicht, wenn sie seine Gefühlswelt betreffen. Erst musste der Fußballtrainer mit dem SV Sandhausen in der 2. Bundesliga gegen Schalke 04 beim 1:2 einen Rückschlag verdauen, dann spielte den Schwarz-Weißen das Ergebnis von Dresden und Regensburg in die Karten. Dem SVS ist somit das elfte Jahr im deutschen Unterhaus sportlich nicht mehr zu nehmen. Obendrein verlängerte der Trainer auch noch seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre. Die wichtigste Entscheidung aus Sandhausen-Sicht ist also gefallen.

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Zwei Aufgaben stehen aber noch aus: Die erste führt die Nordbadener am Freitagabend zum Auftakt des 33. Spieltags zum SC Paderborn, für den es ebenso wenig noch um etwas geht. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr. „Bei uns ist der Druck abgefallen“, sagte Schwartz. „Wir haben eine tolle Rückrunde gespielt, sind aber nicht richtig vorangekommen. Wir sind aber auch Profis und wollen die bestmögliche Punkteausbeute noch erreichen, um uns eine bessere Ausgangsposition zu verschaffen und dem Verein weiterzuhelfen. Darüber haben wir gesprochen und deswegen glaube ich nicht, dass wir einen Spannungsabfall erleben werden.“

Kein Leihspieler soll bleiben

Fehlen wird in Ostwestfalen Alou Kuol. Der Offensivspieler feierte gegen Schalke sein Debüt und flog nach wenigen Minuten mit der Roten Karte vom Feld. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes sperrte den Leihspieler des VfB Stuttgart für drei Spiele. Bedeutet – Stand heute – es werden keine weiteren Minuten dazukommen, denn Schwartz erklärte, dass alle geliehenen Profis zu ihren Stammvereinen zurückkehren. Neben Kuol fehlen die vier langzeitverletzten Spieler ebenso wie Nils Seufert (Sprunggelenksverletzung). Wieder zur Verfügung stehen dagegen Cebio Soukou, Ahmed Kutucu und Arne Sicker.

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Möglicherweise kein Spiel mehr für Sandhausen wird Julius Biada absolvieren. Der offensive Mittelfeldspieler wird mit Drittligist Saarbrücken in Verbindung gebracht. In dieser Saison absolvierte er wegen einer langwierigen Verletzung nur zwei Kurzeinsätze. Biada gilt als Ziehsohn von Ex-SVS-Coach Uwe Koschinat, der inzwischen beim FCS tätig ist. Und: Der Vertrag des 29-Jährigen läuft aus.

Im Moment gibt es noch keine Verlängerungen am Hardtwald zu vermelden. Aufgrund der Sicherheit rund um die Ligazugehörigkeit werden die Gespräche nun aber Fahrt aufnehmen, so Schwartz. fred

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