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Handball-Badenliga - HSG, HSV und HG II mit Heimspielen

Platz vier ist Minimalziel

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zg/mj
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Nach der Spielpause beginnt für das Handball-Badenliga-Team der HSG St. Leon/Reilingen die heiße Phase im Kampf um die obere Tabellenhälfte in der Gruppe B. In vier aufeinanderfolgenden Spielen – drei davon zu Hause – gibt es die Möglichkeit, möglichst oft zu punkten. Den Anfang macht das immer wieder brisante Derby gegen den TSV Rot.

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HSG-Trainer Martin Schnetz meint: „Es sind die Derbys, auf die man sich freut und bei denen immer große Emotionen mitspielen. Dieses Spiel ist richtungsweisend für uns. Bei einem Sieg ist der vierte Platz greifbar und wir können uns ein bisschen nach unten absetzen. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe und die Tagesform wird entscheiden. “ Er hat das Team in den Trainingseinheiten auf dieses Treffen gut vorbereitet und vor allem daran gearbeitet, die Defizite aufzuarbeiten.

Ebenfalls ein Heimspiel hat in dieser Gruppe der HSV Hockenheim, der gegen den Tabellenzweiten TV Knielingen aber vot einer hohen Hürde steht.

Der Frust über die eigentlich unnötige Niederlage bei der TSG Eintracht Plankstadt sind bei der HG Oftersheim/Schwetzingen II der nüchternen Aufarbeitung und einer gewissen Aufbruchsstimmung gewichen. Schließlich gilt es, sich auf einen neues Ziel zu konzentrieren und dies kommt in Form der SG Heddesheim nach Oftersheim. Es winkt im Erfolgsfall ein wieder ausgeglichenes Punktekonto. „Wir müssen uns die zwei Punkte, die wir in Plankstadt leider verloren haben, jetzt gegen Heddesheim umso mehr zurückholen“, fordert HG-Trainer Julian Zipf.

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Allerdings waren Heimsiege ohnehin schon im Saisonvorfeld quasi zur Pflicht erhoben worden, um in der Nordstaffel der Badenliga zu bestehen. Und auch wenn Heddesheim zuletzt nur knapp Hardheim unterlegen war, will der Jungcoach sich generell mehr auf sein Team besinnen. „Wir schauen nur auf uns.“ Und da hat er auch ausreichend Arbeit zu bewältigen. Wie in einer zweiten Mannschaft mit fast reinem Amateurstatus nicht unüblich, fehlt sowohl im Training oder zu den Spieltagen der eine oder andere Leistungsträger beruflich oder privat schon mal. „Da haben wir personell einiges zu tun“, meint Zipf und wird wohl nach dem Samstagsspiel der A-Jugend gegen Kornwestheim sich noch einige Kandidaten auswählen, die seine Reihen ergänzen sollen.

Spitzenreiter auswärts gefordert

Tabellenführer TSG Eintracht Plankstadt ist bereits am Samstag (19.30 Uhr) beim Tabellenvierten TSV Amicitia Viernheim gefordert – personell sicherlich eine der stärksten Mannschaften in der Gruppe A. Daher werden die Viernheimer mit dem bisherigen Verlauf der Runde wohl nicht ganz zufrieden sein. Zuletzt meldete sich die Amicitia dann mit einem 40:18-Kantersieg über die SG Leutershausen II zurück und hat dabei sicher einiges an Selbstvertrauen gesammelt. bei der SGL II gastiert übrigens am Sonntag (16.30 Uhr) der TV Eppelheim

Die Plankstadter Aussichten sind inzwischen äußerst rosig: Immer noch ohne Verlustpunkt hat man inzwischen sechs Punkte Vorsprung auf den fünften Tabellenplatz, der ja zur Teilnahme an der Abstiegsrunde führt. Trotzdem bremst Trainer Niels Eichhorn der Übungsleiter ein wenig die Euphorie: „Wir brauchen schon noch einige Punkte mehr, um am Ende unter den ersten vier zu stehen. Wir können es uns nicht erlauben, auch nur einen Deut nachzulassen.“ In Viernheim wird er nach seinem krankheitsbedingten Fehlen im Derby dann auch wieder an der Seitenlinie stehen. zg/mj

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