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2. Fußball-Bundesliga - Nach dem Klassenerhalt möchte der SV Sandhausen im letzten Heimspiel gegen Kiel ein weiteres Ziel erreichen

Punkte für besseren Lostopf

Von 
Henrik Feth
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Trainer Alois Schwartz empfängt mit Fußball-Zweitligist SV Sandhausen an diesem Sonntag den Tabellenneunten Holstein Kiel zum letzten Saisonspiel. © Michael Ruffler

Fußball-Zweitligist SV Sandhausen empfängt zum Saisonabschluss an diesem Sonntag, 15. Mai, den Tabellen-Neunten Holstein Kiel und blickt auf eine turbulente Runde zurück. Nachdem das Team von Trainer Alois Schwartz bis zum 17. Spieltag nur 14 Punkte einfuhr und der Klassenerhalt in Gefahr war, steigerte es sich vor allem durch eine starke Auswärtsbilanz und vermied somit den Gang in die 3. Liga. Mit einem Sieg am 34. Spieltag wollen sich die Sandhäuser noch auf den 14. Tabellenplatz verbessern und somit in den besseren Lostopf für die kommende DFB-Pokal-Runde rutschen.

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Der Sportliche Leiter Mikayil Kabaca lässt die Leistungen des gesamten Clubs vor dem letzten Saisonspiel Revue passieren: „Man sieht, wie wichtig es ist, dass ein kleiner Verein wie der SV Sandhausen zusammenhält, um das zu erreichen, was wir erreicht haben, nämlich in die elfte Saison 2. Liga zu gehen. Ich glaube, es gebührt riesigen Respekt für die Leistung des ganzen Clubs. Wenn man als Team zusammenhält und Herzblut zeigt, schafft man so eine Rückrunde.“

Bis auf Videoanalyst Phil Weimer wird das „Team ums Team“ zusammenbleiben. Auch die Personalplanung rund um den Kader liefe bereits auf Hochtouren, so Kabaca. Details hierzu will der Sportliche Leiter allerdings noch nicht verraten: „Dafür ist es noch zu früh. Wir werden am Sonntag einige Spieler verabschieden und dann kann man schon eins und eins zusammenzählen, welche Positionen noch offen sind. Es werden aber auch noch Gespräche mit den Spielern geführt. Wir planen eine Kadergröße von 23 Feldspielern und drei Torhütern.“

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Fans etwas bieten

Für das Spiel gegen Holstein wünscht sich SVS-Trainer Alois Schwartz einen versöhnlichen Saisonabschluss im eigenen Stadion: „Wir haben keine gute Heimbilanz gespielt, daher würde ich mir wünschen, dass wir da auch wieder unser Gesicht zeigen, um sie aufzubessern. Noch einmal einen versöhnlichen Abschluss zu kriegen und auch für unsere Fans das abrufen, was wir in der Rückrunde gezeigt haben. Die Stabilität, Mentalität und den Charakter, um dann vielleicht auch zuhause die drei Punkte zu behalten.“

Den Gegner aus Kiel sieht Schwartz in guter Form: „Wie viele Vereine hatten sie nach einer verlorenen Relegation Probleme: Schlüsselspieler gehen weg, die Mannschaft hat sich dann lange nicht finden können. Jetzt zum Schluss hat sie sich rechtzeitig eingespielt und die vergangenen fünf Partien nicht verloren. Drei Siege und zwei Unentschieden, davon ein 3:2 gegen Bremen. Kiel spielt einen guten Ball und hat eine starke Offensive. Da müssen wir natürlich alles abrufen.“

Personell muss der SVS wieder auf Ersatztorhüter Rick Wulle und Urgestein Tim Kister verzichten. Hinzu kommen Cebio Soukou mit Knieproblemen und Mittelfeldspieler Nils Seufert sowie der rotgesperrte Alou Kuol. Eine größere Rotation, um einigen weniger eingesetzten Spielern Matchpraxis zu geben, schloss der Trainer aus: „Es wird nicht zu vielen Rotationen kommen, damit wir eingespielt bleiben. Aber die eine oder andere Möglichkeit besteht, dass wir einen Wechsel vornehmen.“

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Mit dem sicheren Klassenerhalt fiel auch einiges an Druck weg und mit dem Saisonende kann neue Energie getankt werden. „Nach Sonntag können wir ein bisschen abschalten und die Akkus aufladen, um dann gestärkt in die Vorbereitung zu gehen“, so Schwartz mit Blick auf die kommende Saison.

Autor Freier Mitarbeiter mit Schwerpunkt Sport

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