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Interview der Woche

Rückkehr gern mit Erfolgserlebnis krönen

Hockenheims Trainer Andreas Vogt vor dem Fußball-Kreisliga-Derby an diesem Freitag bei seinem Ex-Club TSG Eintracht Plankstadt

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Andi Nowey und Andi Nowey
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Nach fünf absolvierten Partien wartet der FV 08 Hockenheim in der Fußball-Kreisliga noch immer auf den ersten Sieg. Doch Trainer Andreas Vogt ist kein Mensch von Aktionismus, er analysiert die Situation sachlich und nüchtern und ergründet die Ursachen. Im Gespräch mit dieser Redaktion berichtet er – vor dem Derby an diesem Freitag in Plankstadt – darüber, aber auch bezüglich seiner Rückkehr zu seinem früheren Verein.

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Herr Vogt, wie schafft man es denn als Drittletzter, in der momentanen Situation ruhig zu bleiben?

Der Hockenheimer Trainer Andreas Vogt schaut alles andere als zufrieden aus, nachdem seine Mannschaft bisher noch sieglos blieb. Das soll sich in Plankstadt ändern. © Fischer

Andreas Vogt: Aus familiären Gründen war ich zuletzt zwei Wochen in Urlaub. Das war auch zum ersten Mal in meinem Fußballerleben, dass ich während der Saison nicht da war, aber es war nicht aufschiebbar. Diese Zeit wollte ich eigentlich nutzen, um mit den Spielern zu sprechen. Dafür habe ich mir im Urlaub aber viele Gedanken gemacht und überlegt, dass wir intensiver und konzentrierter arbeiten müssen. Daher haben wir das Training auf drei Einheiten pro Woche erhöht, was von den Spielern angenommen wird. Die Stimmung ist gut. Vor dem Wallstadt-Spiel (1:3-Niederlage/, Anm. d. Red.) haben wir zum ersten Mal drei Einheiten absolviert und das hat man dem Team angemerkt. Am Ende hätten wir mit einem Tor gewinnen müssen – das Spiel gegen ein Spitzenteam war auf Messers Schneide.

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Ihre Mannschaft hat ausschließlich knappe Ergebnisse produziert. Wo liegt denn möglicherweise die Ursache für den noch fehlenden zählbaren Erfolg?

Vogt: Ich habe mir im Urlaub durch den Kopf gehen lassen, wie die Spiele abgelaufen sind und gedacht, dass mehr geht. Oftmals haben wir eine phlegmatische Phase und dann geht es nach hinten los. Wir haben uns in einer Sitzung ausgetauscht und da haben die Jungs gesagt, dass die Köpfe runter gehen, wenn wir ein Tor kriegen. Daran müssen wir arbeiten.

Mit Claus Bückle, Johann Sitnikow und Adem Beyaz stehen drei erfahrene Haudegen im Hockenheimer Team. Sehen Sie die drei gerade in einer solchen Phase in der Pflicht?

Vogt: Der Claus Bückle und auch der Johann Sitnikow als spielender Co-Trainer bringen Woche für Woche absolute Topleistungen. Da mangelt es keineswegs. Und Adem Beyaz hat gerade Nachwuchs bekommen und renoviert gerade, sodass er derzeit einfach zu wenig Schlaf abbekommt (lacht).

An diesem Freitag steht das Derby bei Ihrem früheren Verein TSG Eintracht Plankstadt an. Mit welchen Gefühlen fahren Sie da hin?

Vogt: Meine Zeit in Plankstadt ist zu weit weg und zu lange her, da ist man schon etwas außen vor. Aber klar, je näher das Spiel rückt, desto mehr denkt man dran, wen man dort wieder sieht. Die Spieler selbst sind aber eine komplett neue Generation.

Was rechnen Sie sich mit Ihrem Team in Plankstadt aus?

Vogt: Wenn die Einstellung stimmt, dann können wir dort etwas mitnehmen. Plankstadt konnte mit seinen Ergebnissen bisher auch in beide Richtungen überraschen.

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Freier Autor Schwerpunkte: Mannheimer Kreisfußball, Kreisklassen A und B, Kreispokal, Waldhof-Legenden

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