Jugendfußball - D-Junioren des SV 98 Schwetzingen gewinnen Kreismeisterschaften in der Halle / Auch im Pokalwettbewerb noch gut vertreten Rückkehr in die Verbandsligen ist das Ziel

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lof
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Die D-Junioren des SV 98 Schwetzingen – ein vielversprechender Jahrgang. Hintere Reihe: Trainer Onkut Dincer (v. l.), Elias Ruhl, Enes Dincer, Daniel Babic, Joshua Starke, Arda Barlak, die Co-Trainer Ihsan Barlak und Zoran Babic sowie Christpher Kern vom Badi-schen Fußballverband. Vordere Reihe: Kai Klefenz (v. l.), Bilal Akbay, Giulio Santo, Mehmet Yildirim und Taha Kilichan. © loF

Die Jugendabteilung des SV 98 Schwetzingen feierte in der jüngsten Zeit zählbare Erfolge, auf denen es sich in Zukunft aufbauen lässt, war vom Jugendleiter Gerd Kempf in Erfahrung zu bringen. Bestes Beispiel hierfür sind die D-Junioren in der aktuellen Saison, die noch vor der Corona-Zwangspause beendet wurde. Das Team um das Trainergespann Onkut Dincer und Luis Talpai weiß sowohl auf dem Feld als auch in der Halle zu überzeugen. So qualifizierte sich die D1 für die Meisterschaftsrunde im Frühjahr und die D2 ging als souveräner Staffelsieger hervor. In der Halle gewannen sie die Kreismeisterschaften und waren für die badische Futsalmeisterschaft qualifiziert. Dort belegten die Schwetzinger Jungkicker unter den zehn besten Teams des Badischen Fußballverbandes einen vierten Platz.

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Aber nicht nur die D-Junioren wissen in dieser Spielzeit zu überzeugen. So nehmen die A-Junioren unter Trainer Ralf Bächtel und die B-Junioren unter Frank Hoffmann und Carlo Sabia den vierten Tabellenplatz ein. Die C-Junioren unter Gerd Kempf und Dennis Brunner sind aktuell Tabellenzweiter in ihrer Liga. Alle drei Jugendmannschaften sind in der Landesliga am Ball und auch noch im Pokalwettbewerb vertreten.

Besorgt über Entwicklung

Doch trotz der Freude über das bisherige gute Abschneiden der Schwetzinger Jugendteams ist der Jugendleiter besorgt über die Entwicklung im Jugendfußball. „Das alles weckt natürlich Begehrlichkeiten bei den großen Vereinen im Umkreis, die mit ihren Leistungszentren kokettieren und uns Spieler abwerben, so dass wir jedes Jahr Schwierigkeiten haben, Teams für den Spielbetrieb zu melden“, prangert der SV-98-Jugendleiter an. Die Abwerbung beginne bereits in der D-Jugend. „Obwohl es viele Spieler in diesen Vereinen, gibt, werden jedes Jahr weitere Kinder und Jugendliche zu Sichtungslehrgängern eingeladen und von den jeweiligen Verantwortlichen das Blaue vom Himmel versprochen. In vielen Fällen folgt dann nach ein paar Wochen die Ernüchterung, wenn die Eltern ihr Kind schneller als gedacht auf der harten Ersatzbank wiederfinden.“, sagt Kempf. Genau diese Kinder und Jugendliche seien in ihren Heimatvereinen besser aufgehoben und würden da auch gebraucht.

Leitfaden entwickelt

Beim SV 98 Schwetzingen ist man weiterhin bemüht, sowohl dem Leistungs- als auch den Breitensport in der Fußballabteilung zu fördern. So wurde von Jugendleiter Gerd Kempf, in Absprache mit Abteilungsleiter Matthias Mrosek einen Leitfaden für die Zukunft im Jugendfußball des Vereins entwickelt und ist bestrebt, die drei Leistungsteams der A-, B- und C-Jugend in den nächsten Jahren wieder in die Verbandsliga zu sehen. Dazu sei es notwendig, die guten und talentierten Spieler im Verein zu halten, sie weiter auszubilden, und sie letztlich für die Aktivität zu gewinnen. lof