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2.Fußball-Bundesliga

Sandhausen will gegen Hannover kompakt stehen und mutig sein

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Sandhausen. Alois Schwartz ist zurück auf dem Platz: „Es war schön, den Rasen zu riechen und den Schweiß der Spieler, was man schon lange nicht mehr hatte“, so beschrieb der neue Cheftrainer des SV Sandhausen seine ersten Trainingseinheiten beim derzeitigen Tabellen-16. der 2. Fußball-Bundesliga. Viel Zeit hat der 54-Jährige nicht, um sein Team auf die schwere Aufgabe am Sonntag bei Hannover 96 (13.30 Uhr) vorzubereiten. Aber die Eindrücke sind gut: „Die Mannschaft hat super mitgezogen und sehr engagiert trainiert. Die ersten Tage stimmen mich hoffnungsfroh.“

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Schwartz hat die Spieler an der Physis im Zweikampfbereich arbeiten lassen, denn diese Tugenden werden bei den zuletzt starken Niedersachsen (1:0 gegen St. Pauli, 3:0 in Kiel) gefragt sein. „Wir müssen gut und kompakt gegen den Ball arbeiten, aber auch mutig sein. Es wird wichtig sein, dass wir aktiv sind, um dem Gegner wehtun zu können.“ Da sei das System erst einmal zweitrangig sagte Schwartz, der sich noch nicht in die Karten schauen ließ, ob er in der Abwehr mit Dreier- oder Viererkette spielen lassen und wie die Formation in der Offensive aussehen wird.

Patrick Drewes kehrt wieder ins Tor zurück. © svs

Drewes wieder dabei

Sicher verzichten muss er dabei weiterhin auf Julius Biada (Wadenprobelme), Gianluca Gaudino (nach Coronaerkrankung auf dem Weg der Besserung), Rick Wulle (erfolgreich an der Schulter operiert) und Dennis Diekmeier, der zwar wieder Lauftraining absolviert hat, bei dem der Trainer aber kein Risiko eingehen will. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Chris Conteh, der das Training mit muskulären Problemen abbrechen musste.

Dafür hat Torhüter Patrick Drewes schmerzfrei trainiert. Schwartz freut sich darüber: „Wir gehen davon aus, dass er am Sonntag spielen kann.“ Auch der zuletzt angeschlagene Cebio Souko kehrte am Freitag ins Mannschaftstraining zurück und sei genauso eine Option wie Carlo Sickinger (gegen Heidenheim verletzt ausgewechselt), Pascal Testroet (spielte zuletzt 45 Minuten) und Marcel Ritzmaier, der nach seiner Gelb-Rot-Sperre zurückkehrt.

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Zu seinen beiden Vorgängern Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits, mit denen er in seiner ersten Amtszeit beim SVS zusammengearbeitet hatte, hat Alois Schwartz bereits Kontakt aufgenommen: „Für beide tut es mir persönlich sehr leid, aber so ist der Fußball. ,Kleppo’ hat mir damals in den drei Jahren als Co-Trainer sehr geholfen. ,Kulo’ war ein 1-A-Kapitän. Neun und zehn Jahre in einem Verein zu arbeiten, das ist eine Hausnummer. Wir waren und bleiben auf jeden Fall Freunde.“ Und mit Kleppinger als neuem Mann an der Spitze der Scouting-Abteilung wird Schwartz ja auch noch in Zukunft zusammenarbeiten.

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