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Triathlon - Hockenheimer Andris Rodewald in der Lausitz stark

Sieg beim „Knappenman“

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cry.
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Andris Rodewald (hier bei einem früheren Start) ist in guter Form. © Ryll

Beim „Knappenman über die Langdistanz von 3,86 Kilometer Schwimmen, 170 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen im sächsischen Lohsa in der Lausitz sorgte der für die ASG Tria Hockenheim startende Andris Rodewald für Furore. Unter den 86 gestarteten Triathleten gewann der 28-Jährige die Altersklasse M25 und fand sich in 9:04 Stunden im Gesamtklassement auf Rang vier wieder.

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„Das Schwimmen verlief mit 1:10 Stunden nicht ganz wie erhofft. Die Orientierung fiel mir wegen etwas verschobener Markierungsbojen dieses Mal etwas schwer und so kam ich erst auf der zweiten Schwimmrunde der beiden 1900-Meter-Runden in einen guten Rhythmus“, blickte er zurück.

Nach einem schnellen Wechsel ging Rodewald bei zunächst noch kühlen 15 Grad auf die 170 Kilometer lange Radstrecke, die aus sechs Runden um den nahe gelegenen Scheibensee bestand. Trotz des bescheidenen Wetters waren die Helfer und Streckenposten stets gut gelaunt und feuerten alle Athleten an.

Mit einem Schnitt von über 36 Kilometer in der Stunde raste der ASG-Crack in 4:39 Stunden in die zweite Wechselzone. „Ein Traumergebnis, was ich mir im Frühjahr durch viele Intervalleinheiten in der Vorbereitung hart erarbeitet hatte“, so Rodewald nach dem spektakulären Radsplit.

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Beim abschließenden Marathon über vier Runden um den Dreiweibernsee fühlten sich die ersten 20 Kilometer für ihn noch sehr locker an: „Über die Lautsprecherdurchsage hörte ich zwischenzeitlich, dass ich sogar auf dem fünften Gesamtplatz lag. Nach der zweiten Runde wurde mir zugerufen, dass der vierte Platz nicht mehr weit entfernt war. Nach weiteren drei bis vier Kilometern konnte ich den bis dato Viertplatzierten überholen und hoffte von nun an, dass da kein schnellerer Konkurrent mehr von hinten kommt“, freute sich der Polizeibeamte.

Einbruch gut weggesteckt

Aber auch bei Rodewald selbst war ein Einbruch seines Lauftempos vorprogrammiert. „Das konnte ich aber überbrücken und schließlich wieder schneller werden, den vierten Gesamtplatz und den damit einhergehenden Sieg der Altersklasse M25 ins Ziel retten“, sagte der ASG-Crack freudestrahlend im Ziel – ein unerwarteter Erfolg nach 9:04 Stunden Renndauer, der alle Schmerzen kurzzeitig vergessen ließ. cry.

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