Enduro - Ketscher Fahrer wahrt theoretische Titelchance Spachmüller wird Dritter

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zg
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Der Fahrer Yanik Spachmüller vom KTM-Team Musch aus Ketsch stand beim vorletzten Lauf zur Deutschen Enduromeisterschaft in Zschopau (Erzgebirge) wieder auf dem Treppchen. Der junge KTM-Fahrer fand zu seiner Stärke zurück und belegte im internationalen Wettbewerb den dritten Platz in seiner Hubraumklasse.

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Mit seinem Erfolg beim schwersten Enduro-Wettbewerb in Deutschland wahrt Yanik Spachmüller sogar noch eine theoretische Chance auf den Meistertitel: „Dazu müsste der Führende Andi Beier aber ausfallen. Das wird ihm als Titelverteidiger nicht passieren“, weiß der Junior realistisch einzuschätzen. Hinter Beier, der den Tagessieg einfuhr, war noch Gaststarter Jonathan Rosse aus der Schweiz auf den zweiten Platz gefahren.

Ins Nationalteam berufen

Stolz kann der Fahrer des Ketscher KTM-Teams Musch aber sein, dass er seinen Widersacher um Platz drei Jörg Haustein (Husqvarna) hinter sich gelassen hat. „Es war schon gut, dass ich ihn hier in seiner Heimat schlagen konnte. Damit wächst mein Vorsprung und ich kann beruhigt zum Finale nach Tucheim fahren.“ Nach der deutschen Meisterschaft kommt im November noch die Mannschafts-Weltmeisterschaft auf Spachmüller zu: Er ist für das deutsche Junioren-Nationalteam aufgestellt und wird sechs Tage in Portugal weilen. zg