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Handball-Badenliga - HSG St. Leon/Reilingen spielt ab 3. Oktober in Staffel B / Tests gegen Nußloch und Worms geben erste Aufschlüsse

Spielerisch schon ordentlich aufgelegt

Von 
krau
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Die Saison 2021/22 der Handball-Badenliga der Männer wird sich in anderer Form abspielen. Aus der 16 Mannschaften umfassenden Badenliga wurden zwei Achterstaffeln gebildet, um notwendige terminliche Puffer zu schaffen, falls Corona den einen oder anderen Strich durch die Terminplanung machen sollte. Die HSG St. Leon/Reilingen spielt in der Staffel B zusammen mit SG Stutensee/Weingarten, SG Pforzheim/Eutingen 2, TV Knielingen, TSG Wiesloch, SG Heidelsheim/Helmsheim, TSV Rot und HSV Hockenheim eine Vor- und Rückrunde. Anschließend werden in einer K.-o.-Phase zwischen den jeweils ersten Vier und den letzten Vier aus beiden Staffeln Auf- und Absteiger ermittelt.

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Nach einer langen, Corona-bedingten Pause hat das Badenliga-Team der HSG St. Leon/Reilingen seit geraumer Zeit wieder den Trainingsbetrieb aufgenommen. Seit Mitte Juni wurden erst mal die Grundlagen erarbeitet und man merkte den Spielern an, dass sie echte Lust verspürten, wieder den Handball in die Hand zu nehmen. Natürlich standen auch zahlreiche Laufeinheiten auf dem Programm, um die vorhandenen konditionellen Defizite aufzuarbeiten. Inzwischen befindet sich das Badenliga-Team der HSG auf einem guten Weg, sich für die kommende, sicherlich sehr schwere Saison das notwendige Rüstzeug anzueignen, um bestens vorbereitet in die Saison, die erst am 3. Oktober beginnt, zu starten. Erste Trainingsspiele gaben erste Fingerzeige über die spielerische und konditionelle Verfassung der Mannschaft.

Janosch Menger von der HSG St. Leon/Reilingen versucht hier, in der Partie 2020 gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen II zum Erfolg zu kommen. © Lenhardt

Im ersten Spiel gegen die SG Nußloch in der Fritz-Mannherz-Halle brauchte das HSG-Team eine gewisse Anlaufzeit, um ins Spiel zu finden. Gegen die robuste 6:0-Abwehr taten sich die Gastgeber zunächst schwer, Lücken zu finden. Der Angriffsmotor stotterte noch ein bisschen und erst allmählich kam er ins Rollen. Im Gegensatz zur Offensive war das HSG-Team in der Defensive recht kompakt und stellte einen beweglichen 6:0 Abwehrverbund.

Dynamisches Angriffsspiel

Das Spiel war zunächst ausgeglichen, weil vor allem der starke linke Rückraum der Gäste viel Torgefahr ausstrahlte. Nach und nach kam auch die spielerische Komponente der HSG zum Tragen und mit gelungenen Kombinationen kam man zu Torerfolgen, was zu einem 16:16 Pausenstand führte. Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel ausgeglichen. Nußloch kam dann mehr über den agilen Kreisläufer zum Zuge, während die HSG vor allem über die zweite Welle erfolgreich war. Bis zum 22:22 blieb die Partie ausgeglichen. Dann setzte sich mehr und mehr das spielerische Potenzial der Gastgeber durch und auch die Defensive hatte nun den Gegner gut im Griff. Über 27:23 stand am Ende ein deutlicher 32:26 Erfolg zu Buche. Vor allem das dynamischere Angriffsspiel und eine Steigerung im Defensivbereich waren für diesen verdienten Erfolg verantwortlich.

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Ein echter Prüfstein für den Leistungsstand der HSG war in einem weiteren Testspiel der Pfalz-Oberligist aus Worms. Beide Mannschaften legten gleich ein flottes Tempo vor. Schnell vorgetragene Angriffe von beiden Seiten mit viel Dynamik und Zug zum Tor sorgten für viele Torszenen. Während Worms mit einer aggressiven 5:1-Abwehr agierte, stellte das HSG-Team eine 6:0-Defensive, die in der Anfangsphase vor allem mit dem wurfstarken linken Rückraumschützen der Gäste ihre Probleme hatte. Ein großer Rückhalt war jedoch der starke Torwart der Gastgeber. Mit diesem Pfund und dem schnellen Umschalten über die zweite Welle, aber auch über den Kreis kam das HSG-Team zu einer 9:5-Führung.

Technisch sauber

Dann kamen die Gäste zum 10:9- Anschlusstreffer. Mit weiteren gelungenen Angriffszügen von beiden Mannschaften, die in großen Teilen erfolgreich abgeschlossen wurden, stand es zur Pause 15:15. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb die Partie fast bis zum Schluss ausgeglichen. Beide Teams hielten weiterhin ein hohes Tempo und spielten einen technisch sauberen Handball.

Worms war überwiegend aus dem Rückraum erfolgreich, während die Gastgeber das variablere Spiel zeigten, wobei sie sowohl über den Kreis als auch mit feinen Einzelleistungen zu ihren Toren kamen. Aber auch über die Außen und mit der zweiten Welle wusste das HSG-Team zu gefallen. Worms ließ sich aber nicht abschütteln. 21:21 und 24:24 waren die Zwischenstände. In den letzten Minuten agierte dann Worms mit dem siebten Feldspieler und kam dadurch noch zu einem 28:26-Sieg. Eine recht ansprechende Leistung, auf der man aufbauen kann, zeigte aber wiederum das spielerisch gut aufgelegte HSG-Team. krau

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