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Handball-Badenliga - Eppelheim verliert gegen Hardheim 25:35

Steigerung im Angriff – ohne Erfolg

Von 
zg
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Das Nachholspiel des TV Eppelheim gegen den Tabellenführer der Handball-Badenliga, den TV Hardheim, war nicht nur die erste Partie des Jahres 2022 nach einer verlängerten Winterpause von über einem Monat, sondern stand schon aus Sicht der Hausherren von Beginn an unter einem ungünstigen Stern. Es gab eine 25:34-(9:18)-Heimniederlage.

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Die Hausherren mussten auf gleich fünf Stammspieler aufgrund verschiedener Umstände verzichten und starteten deshalb mit einer Rumpftruppe, die durch einige Spieler der zweiten Mannschaft ergänzt wurde. So legte Eppelheim einen klassischen Fehlstart (0:4) hin, fing sich zwar zunächst durch drei schnelle Tore, aber dann war die Herrlichkeit auch schon zu Ende. Fehlwürfe, Ballverluste, zögerliches Abwehrverhalten und ein unzureichender Rückzug – im Nu stand es 5:12, da war das Spiel fast schon gelaufen, auch wenn noch einmal eine Annäherung auf 9:13 gelang.

In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild. Die mangelnde Treffsicherheit in der Offensive sorgte dafür, dass die körperlich weit überlegenen Gäste nie in Bedrängnis gerieten und den zur Halbzeit herausgeworfenen Vorsprung das restliche Spiel verteidigen konnten.

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„Unterirdische Abschlussquote“

Hoffnungsvoll aus Eppelheimer Sicht war die Steigerung im Angriff. Auch die offensivere Abwehrvariante ermöglichte einige Ballgewinne. Um wieder in die Erfolgsspur zu kommen, sollte doch das Krankenlager abgebaut werden, denn in der beginnenden Rückrunde kann man nicht immer auf die 1b-Spieler zurückgreifen.

Bedient waren auch die beiden Trainer, deren Unzufriedenheit vielfältige Gründe hatte, wie es in einer Pressemitteilung heißt. „Die meiner Ansicht nach unberechtigte rote Karte gegen Philipp Stotz schon in der ersten Hälfte hat uns zusätzlich geschwächt, ohne etatmäßigen Mittelmann musste sich das Team erst wieder finden“, meinte Robin Erb. Sebastian Dürr ergänzte: „Die lange Pause ist unserer Mannschaft nicht gut bekommen, wir haben lange nicht ins Spiel gefunden. Und eine Abschlussquote von 35 Prozent ist eigentlich unterirdisch“.

Einziger wirklicher Höhepunkt war das Premierentor von Milan Dennhardt im TVE-Badenliga-Team, der kurz vor der Halbzeit einen Wurf eiskalt versenkte. Zuspieler war übrigens kein Geringerer als Bruder Leon. Gut möglich, dass diese Achse in Zukunft noch mehr Freude bereiten wird.

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TVE: Schäfer, Brendel; Marz (6), Späth, Stotz, Fischer, M.Dennhardt (1), Hofmann (4), Scheffzek (1), Sander, Geier (7/1), L. Dennhardt (6/3), Schuhmacher. zg

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