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3. Handball-Liga - Bei den Männern bleibt die HG Oftersheim/Schwetzingen in Süd-Staffel – Frauen der HSG St. Leon/Reilingen im Südwesten

Übergangslösung lässt auf sich warten

Von 
Mike Junker
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Mit der Staffeleinteilung der 3. Liga Männer und den Modalitäten, die dabei zum Tragen kommen sollen, hat sich die Spielkommission des Deutschen Handballbundes (DHB) sichtlich schwergetan. Erst war die Verkündung von Samstag auf Mittwoch verschoben worden – An diesem Tag sollte sie nach der Gruppenbekanntgabe der Frauen am Mittag „in Kürze“ erfolgen, wie mitgeteilt wurde. Doch das Warten der Interessierten und Betroffenen zog sich bis in den Abend hinein.

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Die HG Oftersheim/Schwetzingen gehört dabei der Süd-Gruppe an, eine fast reine baden-württembergische Angelegenheit mit Fürstenfeldbruck als bayerischem Gast. Auf die Pfälzer Nachbarn wird dieses Mal verzichtet – zunächst. Denn die 68 Mannschaften wurden analog zu den Frauen in fünf Vorrundenstaffeln (zwei à 13 Teams, drei mit je 14) gesetzt. Die HG wird demnach ab der Saisoneröffnung am ersten September-Wochenende 26 Partien im diesem Saisonabschnitt bestreiten. Wie danach fortgefahren wird, um die zwei Aufsteiger zur 2. Bundesliga und die 17 Abgänger für die Oberligen zu ermitteln, wird noch in den zu erwartenden Durchführungsbestimmungen zu regeln sein.

Einteilung

3. Liga Süd Männer: Rhein-Neckar-Löwen II, SG Leutershausen, SG Pforzheim/Eutingen, HG Oftersheim/Schwetzingen, TSB Horkheim, HBW Balingen-Weilstetten II, HC Oppenweiler/Backnang, SVS Kornwestheim, TSV Neuhausen/Filder, TuS Fürstenfeldbruck, TV Willstätt, VfL Pfullingen, SG Köndringen/Teningen, TVS Baden-Baden.

3. Liga Süd-West Frauen: Staffel Süd-West: TSV Bönnigheim, FSV Mainz II, HSG Gedern/Nidda, HSG Rodgau Nieder-Roden, TSG Eddersheim, HSG Freiburg, HSG St. Leon/Reilingen, HSG Wittlich, SG Steinbach/Kappelwindeck, TG Pforzheim, HSG Bensheim/Auerbach II. mj

Mit eingruppiert ist auch der Wilhelmshavener HV, bei dem aber noch ein Rechtsstreit anhängig ist. Der WHV hatte Einspruch gegen die Wertung seiner letzten Aufstiegspartie eingelegt, in der er in allerletzter Sekunde der HSG Konstanz den Vortritt lassen musste.

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mj
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Bei den Frauen wurden die 56 Mannschaften auf fünf Staffeln verteilt. Die hiesige HSG St. Leon/Reilingen wird dabei in der Gruppe SüdWest antreten, die sich über Baden und Rheinland-Pfalz erstreckt, und trifft dabei auf etliche neue Teams, aber auch alte Bekannte.

Mit VfV Spandau, TSV Niederndodeleben und TSV Kandel verzichteten drei Clubs auf ihren Start. Auch ein Nachrücker konnte aus den entsprechenden Oberligen Ostsee-Spree, Mitteldeutschland und Rheinland/Pfalz/Saar nicht gefunden werden.

Mit Ausnahme des Nord-Ostens (zwölf) umfasst so jede Staffel elf Teilnehmer. Diese spielen zunächst untereinander eine komplette Hin- und Rückrunde aus, wobei der Start für das erste September-Wochenende geplant ist. Danach werden drei Aufsteiger für die 2. Bundesliga und bis zu 20 Absteiger in die Oberligen ermittelt. Der genaue Modus dafür wurde seitens des DHB bislang noch nicht mitgeteilt. Danach sollte für die Saison 2023/2024 wieder die Normstärke von 48 Mannschaften erreicht sein, die in vier regulären Staffeln spielen sollten.

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