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Handball-Badenliga - HSG St. Leon/Reilingen verliert mit 26:27 gegen die SG Pforzheim/Eutingen II

Unerwartete Leistungsschwankungen

Von 
krau
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Eine unnötige, weil überflüssige 26:27 (11:16)-Heimniederlage musste Handball-Badenligist HSG St. Leon/Reilingen gegen die SG Pforzheim/Eutingen II hinnehmen. Nach dem Auftakterfolg im ersten Rundenspiel hätte sich das HSG-Team eine sehr gute Ausgangslage für den weiteren Rundenverlauf schaffen können. Doch in der heimischen Fritz-Mannherz-Halle waren die Gastgeber bei weitem nicht in der lage, an die guten Leistungen des Auswärtsspiels anknüpfen.

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HSG-Trainer Martin Schnetz hatte gewarnt: „Das wird ein anderes Spiel. Wir haben es mit einer jungen Mannschaft zu tun, die eine offensive, bewegliche Abwehr stellt, die spielerisch stark ist und auch zu keinem Zeitpunkt nachlassen wird. Es wird ein hartes Stück Arbeit.“ Und genau diese Prognose sollte sich im gesamten Verlauf bewahrheiten. Hinzu kam, und das war über weite Strecken der Partie teilweise sehr unverständlich, dass es das HSG-Team nicht verstand, einen flotten, technisch sauberen Handball zu spielen und vor allem kam sehr selten ein echter Spielfluss auf. Zu sehr verzettelte man sich in Einzelaktionen und es fehlte oftmals die Zielstrebigkeit und das Spiel wirkte phasenweise recht ideenlos. Erst gegen Spielende kam ein leises Fünkchen Hoffnung auf, doch die über die gesamte Spielzeit überlegenen Gäste ließen sich die Punkte nicht mehr nehmen.

Gegner ist cleverer

Bis zum 16:21 hielten die Gäste ihren Fünf-Tore-Vorsprung, ehe die Gastgeber zu einem Zwischenspurt ansetzten und mit drei blitzsauberen Toren auf 21:23 herankamen. Endlich wirkten sie in der Defensive etwas aktiver und verstanden es in der Offensive, Akzente zu setzen. Auch beim 22:24 und 24:26 waren sie drauf und dran, dem Spiel doch noch eine Wende zu geben. Doch der Gegner war an diesem Tag einfach cleverer und nutzte jede Schwäche der HSG konsequent aus. In den entscheidenden Phasen agierte das Team zu überhastet und hatte auch immer wieder zu große Abstimmungsprobleme in der Defensive. Die HSG steckte zwar zu keinem Zeitpunkt auf, zeigte auch kämpferischen Einsatz, doch nach dem 24:27 der Gäste konnte man nur noch Ergebniskosmetik zum 26:27 betreiben.

Trainer Schnetz war enttäuscht: „Die erste Halbzeit hatte mit Handball nichts zu tun. Die vielen Abspielfehler waren mitentscheidend. Die Abwehr hielt sich nicht an Absprachen und wir agierten in der Offensive zu ideenlos.“

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HSG: Gutland, Unser; Menger (5), Decker (5/2), Rausch (4), Frank (3), Benetti (3), Meyer (3), Kief (2), Impertro (1), Barth (1), Hühn, Bahr. krau

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