AdUnit Billboard
3. Handball-Liga - Simon Förch gehörte zur Mannschaft, die vor zehn Jahren erstmals Bundesliga spielte / Am Sonntag kommt Horkheim / A-Jugend erwartet Allach

Vom Nachwuchstalent zum Team-Manager

Von 
mj
Lesedauer: 
Der heutige Team-Manager Simon Förch auf einen Foto von 2011. © Oechsler

Genau zehn Jahre ist es her, dass die damalige A-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen am 11. September 2011 ihre erste Partie in der neu geschaffenen Jugend-Bundesliga Handball absolvierte, kurz als JBLH bezeichnet. Als Gründungsmitglied dieser damals 48 Team umfassenden Eliteeinheit stand sie damals durchaus im Mittelpunkt des Interesses. Und diese erste Begegnung führte gleich zum lokalen Rivalen SG Kronau/Östringen – bei einem großen Publikumsinteresse auf den Rängen und in den Medien.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Inzwischen gehören das Kurpfälzer Team durchaus zu den Stammgästen in der JBLH. In der ewigen Tabelle (über die Berechnungsmethoden kann man durchaus kontrovers diskutieren) liegt es auf Rang 34 und kann dabei auf sechs Teilnahmen zurückblicken, die siebte beginnt mit dem Heimspiel gegen den TSV Allach (Samstag, 17 Uhr, Bordstadthalle)). Legt man dabei zugrunde, dass in der Vereinigung der Männer-Bundesligisten mit wechselnder Besetzung 38 Vereine und Konstrukte organisiert sind, für die eigentlich inzwischen ein funktionierender Unterbau fast zur Pflicht erhoben wurde, keine allzu schlechte Bilanz.

Aber zurück in die Vergangenheit, an den Starttag, der nicht ganz nach den Vorstellungen des Trainergespanns Martin Schnetz und Jan Triebskorn verlief. Denn am Ende musste eine 26:31 (12:18)-Niederlage hingenommen werden. Doch immerhin kam der damalige Sieger und Südstaffel-Favorit Pforzheim/Eutingen) bis ins Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft.

Bekannte Namen

Das Auftaktmatch kann durchaus auch als ein Vergleich zwischen Oftersheim/Schwetzingen und Plankstadt angesehen werden. Dieese Zeitung schrieb damals: „Die erste Viertelstunde bestimmte ein Plankstadter das Geschehen. Kronau/Östringens Torwart Jonas Maier hatte seinen Kasten förmlich vernagelt, ließ die HG-Werfer verzweifeln. Achtmal parierte er, während seine Vorderleute trafen und ihre Gäste mit 11:4 (17.) in Bedrängnis brachten.“ Mit beteiligt noch Kreisläufer Kai Dippe, ebenfalls aus Plankstadt, der zuvor von der HG zur SG gewechselt war, und in der Abwehr ordentlich aufräumte. Es hätte auch noch einmal anders kommen können. Denn die Gäste verkürzten auf 24:23 (47.), aber dann war wieder Maier an der Reihe, das Geschehen zu bestimmen.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

In den Aufstellungen von damals finden sich neben Maier (aktuell HSV Hamburg) und Dippe (beendete 2020 nicht nur verletzungsbedingt seine Laufbahn bei den Eulen Ludwigshafen) sowie dem aktuell zum Nationalkader gehörenden David Schmidt (Bergischer HC) auf Gastgeberseite noch einige aus handballerischer und HG-Sicht andere interessante Name. Simon Förch ist heute Team-Manager des Drittligateams, das an diesem Sonntag, 17 Uhr sein zweites Saisonspiel gegen die TSB Hortkheim absolviert.

Christoph Lahme (flog übrigens kurz vor Abpfiff mit dritter Zeitstrafe vom Platz) trainiert die aktuelle JBLH-Truppe Oftersheim/Schwetzingens damaliger Rechtsaußen Marius Steinhauser sammelt fleißig deutsche Meistertitel und diverse Vizeehren, zuletzt für die SG Flensburg/Handewitt. mj

Info: HG Oftersheim/Schwetzingen – TSB Heilbronn-Horkheim (Sonntag, 17 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen). Es gilt die 3G-Regelung (geimpft, genesen oder negativ getestet) – auch für Kinder ab sechs Jahren.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1