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Ringen-Oberliga - KSV Ketsch startet am Samstag mit Heimkampf gegen Malsch / Vorsitzender Herzog mit Vorbereitung nicht zufrieden / Klasse ist zweigeteilt

Vorne mitmischen wird nicht einfach

Von 
Peter Weber
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Der KSV Ketsch in der neuen Rundel: Georg Kokkinogenis (v. l.), Bernhard List, Moses Ruppert, Bodo Ebelle, Viktor Kokkinogenis, Dirk Schuler, Mateusz Wala, Sergen Karakaya,Dominik Seifert, Ülgen Karakaya, Marco List, Heiko Dicker, Ümit Kayaoglu, Zaid Kaisi und Trainer Kai Schuler. © Lenhardt

Die Corona-Pandemie hat auch bei den Ringern ihre Wirkungen hinterlassen. Die vergangene Runde fiel – bis auf einige Kämpfe in der Bundesliga – komplett aus und lange war fraglich, ob und wann die Saison 2021/22 starten wird. Die Regionalliga Baden-Württemberg begann bereits mit einem Zehnerfeld, die nordbadischen Ligen folgen an diesem Samstag, 11. September. Alle Ligen des Nordbadischen Ringer-Verbandes – Ober-, Verbands- und Landesliga – wurden vorsichtshalber zweigeteilt, weil sich die Verantwortlichen des Verbandes (NBRV) über einen reibungslosen Verlauf nicht sicher waren.

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Kader und Termine

Der Kader: 57 kg: Bodo Ebelle (29), 61 F: Ivan Izdebskyi (UKR/28), 61G: Kevin Lindemann (20), 66 F: Heiko Dicker (28), 66 G: Joel van Loefen (19), 71 F: Ramon Gerzak-Perez (19), 71 G: Sergen Karakaya (20), 75 F: Moses Ruppert (21), 75/80G: Ülgen Karakaya (24), 80/86 F: Marco List (22), 86 G: Bortosz Dobicki (POL/30), 98/130 F: Ümit Kayaouglu (30), 98/130 G: Chingi Samadov (AZB/25).

Zugänge: Sergen und Ülgen Karakaya (beide KSV Hemsbach). – Abgänge: keine.

Trainer: Kai Schuler.

Termine in der Vorrunde: Samstag, 11. September, gegen KSV Malsch (20 Uhr, Sporthalle am Rathaus), Samstag, 18. September, beim KSC Olympia Graben-Neudorf, Freitag, 24. September, gegen KSV Östringen (20.30 Uhr, Neurotthalle), Samstag, 9. Oktober beim SV Germania Weingarten. pw

Der KSV Ketsch startet in der Gruppe I der Oberliga mit den Konkurrenten KSV Östringen, KSV Malsch, SV Germania Weingarten und KSC Olympia Graben-Neudorf. In der Gruppe II sind der AC Ziegelhausen, RSC Eiche Sandhofen, die KG Laudenbach/Sulzbach und die Reserve des Regionalligisten SVG Nieder-Liebersbach vertreten.

Kein Saisonziel festgelegt

Markus Herzog, der Vorsitzende des KSV Ketsch freut sich, „dass wir endlich wieder ringen können“. Auf ein Saisonziel hat er sich nicht festgelegt: „Da war die Vorbereitung für mich unbefriedigend, es hat an mangelnder Trainingsbereitschaft gefehlt“, zeigte er sich unzufrieden.

Zum Auftakt am Samstag in der Sporthalle am Rathaus gegen den KSV Malsch erhofft sich Herzog einen Sieg, „doch ein Platz unter den ersten zwei dürfte bei der Konkurrenz sehr schwer sein“. Als Titelfavoriten nennt Herzog den früheren Bundesligisten SV Germania Weingarten. „Und auch der KSC Olympia Graben-Neudorf mit seiner jungen Mannschaft wird ein schwerer Gegner werden, derzeit wissen wir jedoch noch nicht, wo wir stehen.“

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Wegen den Corona-Auflagen hat der KSV sein Hygienekonzept mit der Gemeinde abgestimmt. Herzog will zu den Kämpfen nach der aktuellen Lage „nicht mehr als 100 Zuschauer in die Halle lassen, die zumindest das 3G nachweisen können“.

Reserve und Schüler dabei

Auch die Reserve und die Schülerringer des KSV Ketsch beteiligen sich an der Punkterunde: Die Reserve hat gleichfalls in einer Vierergruppe immer im Vorkampf vor der Oberligamannschaft (jeweils 18.30 Uhr) die KG Malsch/Östringen (ein kombiniertes Team der beiden Oberliganachbarn) sowie die Reserven aus Weingarten und Graben-Neudorf als Gegner. Auch die Schüler kämpfen in einer Vierergruppe, wo der Nachwuchs aus Weingarten und Graben-Neudorf die Gegner sind, hinzu kommt als Gastmannschaft der VfK Schifferstadt aus der Pfalz.

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