Nachgefragt - Armin Wagner von den Kurpfalz-Bären über ein neues Projekt / Verein fehlen Einnahmen / „Jeder Euro hilft“ Wandtafel mit Namen soll Geld einspielen

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mjw/Bild: Kurpfalz-Bären
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Armin Wagner (Bild) von den Kurpfalz-Bären erklärt ein neues Projekt des Handballvereins, mit dem Geld in die Kasse kommen soll.

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Armin Wagner, vor knapp vier Wochen hat Geschäftsführer Udo Wagner in einem Interview gesagt, die Bären haben den finanziellen Schaden im Griff, obwohl die Saison abgebrochen wurde. Jetzt bittet der Verein in seiner Pressemitteilung „dringend um Unterstützung“. Warum wurde die Aktion „Kurpfalz-Bären halten zusammen und jeder kann helfen“ ins Leben gerufen?

Armin Wagner: Viele Vereine unterschiedlichster Sportarten starten im Moment Aktionen, um die fehlenden Einnahmen abzumildern. Die Fußballer von Borussia Mönchengladbach und der SV Sandhausen lassen Pappkameraden mit den Gesichtern der Fans bedrucken (siehe Seite 27, Anm. d. Red.). Die Eulen Ludwigshafen haben ein Sondertrikot, auf dem die Namen der Anhänger stehen und es werden virtuelle Eintrittskarten verkauft. Wir haben zwar den finanziellen Schaden im Griff, müssen aber alle kürzer treten. Deswegen kam mir schon Anfang Mai die Idee mit der Wandtafel. Einige Sponsoren unterstützen das Projekt.

Wie können die Fans helfen?

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Wagner: Sie überweisen mindestens den Betrag von 19,02 Euro, denn im Jahr 1902 wurde die TSG Ketsch gegründet. Dadurch erwerben sie sich das Recht auf der Wandtafel namentlich erwähnt zu werden.

Welches Ziel verfolgen die Bären mit der Aktion?

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Wagner: Wegen der Corona-Krise fehlen uns Einnahmen aus der abgebrochenen Saison und auch Sponsoreneinnahmen für die neue Runde. Da hilft uns jeder Euro, da wir nicht wissen, wann und wie weitergespielt wird. Auf eine Tafel passen etwa 225 Personen und es wäre toll, wenn wir eine zweite Tafel voll bekämen. Unser Ziel ist es, 10 000 Euro zu generieren. Das Geld fließt komplett in die Mannschaft, denn der Club ist für mich eine Herzensangelegenheit. mjw/Bild: Kurpfalz-Bären