Fußball - Eintracht Frankfurt steht vor Heimspiel gegen Köln glänzend da Verdienter Lohn harter Arbeit

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dpa
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Frankfurt. Von seiner Mannschaft wird Adi Hütter seit geraumer Zeit mit tollem Fußball und großartiger Punkteausbeute beschenkt, da darf es in seiner Geburtstagswoche gerne so weitergehen. „Ich würde mir natürlich einen Sieg von der Mannschaft wünschen“, sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt am Freitag einen Tag nach seinem 51. Geburtstag. Nach sieben Siegen aus den vergangenen acht Liga-Partien gehen die Hessen am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) als klarer Favorit in das Heimspiel gegen den 1. FC Köln. Dass die Rheinländer kurz vor dem Höhepunkt der Session in Frankfurt antreten, lässt den Österreicher kalt: „Ob jetzt Karneval ist oder nicht, damit beschäftige ich mich nicht.“

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Angesichts der aktuellen Serie, die Frankfurt bereits vom Sprung in die Champions League träumen lässt, glaubt Hütter an ganz besonders motivierte Gegner. „Alle wollen uns jetzt schlagen“, sagte der Chefcoach, der nach dem Europa-League-Halbfinaleinzug 2019 gerne für das nächste Glanzlicht in der Mainmetropole sorgen würde. „Wir kriegen viele Komplimente. Das ist schön, auf der einen Seite. Aber das wurde uns nicht geschenkt, das haben wir uns hart erarbeitet“, sagte Hütter.

Adi Hütter freut sich über die Komplimente an die Eintracht. © dpa

Im Jahr 2021 hat die Eintracht bisher sogar besser gepunktet als Club-Weltmeister FC Bayern München, der in der kommenden Woche in Frankfurt gastiert. „Wir sind alle sehr zufrieden. Wir wissen aber auch, dass wir nicht einen Zentimeter nachlassen dürfen – weil dann wird jedes Bundesliga-Spiel schwer“, mahnte Hütter. Anzeichen, dass die SGE nachlasse, gab es auch bei den jüngsten 3:1-Siegen gegen Hertha und bei Hoffenheim nicht. Hütter genießt zudem den Luxus, dass kein wichtiger Spieler derzeit fehlt. Offensiv vergab er die drei begehrten Plätze zuletzt an Daichi Kamada, Amin Younes und Top-Torjäger André Silva, der auch am Sonntag wieder eine wichtige Rolle spielt. „André ist sicherlich begehrt. Für mich ist aber entscheidend, dass er weiter versucht, uns mit seinen Toren zu helfen“, sagte Hütter.

Weil der Portugiese pausenlos trifft (17 Saisontore) und eine Systemumstellung auf eine Doppelspitze bislang nicht zur Debatte stand, musste der von Real Madrid ausgeliehene Luka Jovic bisher auf seinen ersten Startelfeinsatz warten. Auch Sebastian Rode gehörte zuletzt nicht zur ersten Elf. Frankfurt ist zudem im Pokal raus und international nicht vertreten, also muss Hütter auch nicht so viel rotieren wie mancher Trainerkollege. dpa