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Fußball

Statistik spricht gegen Sandhausen

Zweitliga-Duell beim FC St. Pauli am Sonntag

Von 
sz/ü
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Sandhausen. Trauben sind schmackhaft und liefern gesunde Vitamine und Mineralstoffe. Vor der Partie des Fußball-Zweitligisten SV Sandhausen beim FC St. Pauli (Sonntag/13.30 Uhr) half die Frucht obendrein, die Situation der Kurpfälzer auf den Punkt zu bringen. „Man muss nicht immer gleich die höchste Traube nehmen. Man pflückt auch mal eine weiter unten, um dann wieder ganz oben dran zu kommen“, sagte Trainer Alois Schwartz.

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Alois Schwartz kennt die Heimstärke des FC St. Pauli.

Mit der Traube weiter unten meinte der Übungsleiter das jüngste 0:0 gegen Kaiserslautern. Das bedeutet im Klartext: Nach zuvor drei Niederlagen in Serie waren der 55-Jährige und seine Mannschaft mit dem soliden Auftritt und einem gewonnenen Zähler gegen den Aufsteiger zufrieden. Gegen die Kiezkicker möchte der SVS nun wieder ganz oben in den Rebstock greifen. Das ist auch gut so, denn die Trauben am Millerntor hängen aus mehrerlei Sicht sprichwörtlich hoch.

Da wäre die Statistik, dass die Schwarz-Weißen in ihren zehn Gastspielen an der Elbe erst einmal gewinnen konnten. Das war 2015. Viel schwerer wiegen aber zwei Serien aus dieser Saison: Während Sandhausen bei seinen drei bisherigen Auswärtspartien immer als Verlierer die Heimreise antreten musste, präsentierte sich Pauli auf heimischem Rasen stark und holte sieben von neun möglichen Punkten.

Mutiger abschließen

„Sie werden wie immer in ihrem Wohnzimmer Gas geben“, ist Schwartz die Hamburger Heimstärke bekannt. „Uns haben auswärts zuletzt oft Kleinigkeiten gefehlt, um etwas mitzunehmen. Wir müssen dort mutiger spielen, in der Offensive mutiger abschließen und das Tor auch mal erzwingen.“ Wurde nach nur einem Treffer aus den jüngsten drei Partien und zahlreichen vergebenen Chancen das Toreschießen in dieser Woche explizit geübt? „Nein. Wir streuen das natürlich immer ins Training ein, aber eine besondere Gewichtung gab es nicht“, verdeutlichte Schwartz.

Nachdem die Stürmer Matej Pulkrab, Alexander Esswein und Ahmed Kutucu zuletzt bemüht, aber im Abschluss glücklos agiert hatten, hätte sich Kemal Ademi wohl eine Chance verdient. Wegen anhaltender Kniebeschwerden fällt der Neuzugang allerdings ebenso weiter aus wie Erik Zenga (Knöchelverletzung). Kapitän Dennis Diekmeier wird erst nach der Länderspielpause wieder zurückerwartet.

Trybull tastet sich heran

Immerhin ist Defensivstratege Tom Trybull nach überstandener Blessur wieder an Bord, gegen den FCK wurde er bereits in den Schlussminuten eingewechselt. „Tom hat mittrainiert. Wir müssen aber schauen, wie weit er ist und ob er schon wieder von Beginn an spielen kann. Wir wollen kein großes Risiko eingehen. Nicht, dass er erneut und dann längerfristig ausfällt“, dämpfte Coach Schwartz die Hoffnungen eine Startelfrückkehr.

Will der SVS nicht von Anfang an in der Tabelle unten reinrutschen, ist ein Dreier am Sonntag dringend nötig. Nicht, dass nach weiteren sieglosen Partien die höchsten Trauben bald schlecht werden. sz/ü

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