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2. Fußball-Bundesliga

SV Sandhausen mit offiziellem Trainingsauftakt

Von 
fred
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Trainer Alois Schwartz. © dpa

Sandhausen. Sonnengebräunt und bester Laune marschierten die Profis des SV Sandhausen nach der kurzen Sommerpause zurück auf den Trainingsplatz. Beim offiziellen Trainingsauftakt mit dabei: die Neuzugänge Matej Pulkrab (kam von Sparta Prag), Philipp Ochs (Hannover 96) und David Kinsombi (Hamburger SV). Gefehlt haben dagegen Gianluca Gaudino, der für Verhandlungen mit anderen Clubs freigestellt wurde, und Cebio Soukou. Der Nationalspieler Benins muss aufgrund von Knieproblemen kürzertreten, bestätigte Alois Schwartz am Mittwoch.

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Die Personalplanungen sind mit den drei Neuen noch nicht abgeschlossen. Mit einem gelernten Stürmer in die Saison zu starten, hält Schwartz für fahrlässig und deswegen ruht auch das Telefon des Sportlichen Leiters Mikayil Kabaca nur ganz selten. Selbst im viertägigen Urlaub in Österreich mit der Familie kam die Entspannung zu kurz. Immer wieder verschwand Kabaca auch während der Einheit, um Telefonate entgegenzunehmen. „Grundsätzlich wollen wir keinen Spieler mehr abgeben. Wir möchten aber mit 22 oder 23 Feldspielern und drei Torhütern in die Saison starten. Da ist noch Luft nach oben.“

Im Moment sind es 19 Feldspieler, wenn man Gaudino nicht berücksichtigt. Denn seit Dienstagabend ist klar, dass auch Carlo Sickinger nicht an den Hardtwald zurückkehren wird. Der in der Rückrunde nach Elversberg verliehene 24-Jährige und der SVS einigten sich auf eine Auflösung des Vertrags. Der SVE, der in die 3. Liga aufsteigt, ist Medienberichten zufolge darum bemüht, Sickinger zu halten.

Ein Umbruch, wie er in den Vorjahren immer häufiger vorkam, ist in dieser Transferperiode aber nicht zu erwarten. „Für einen kleinen Verein sind so viele Veränderungen immer problematisch. Uns ist es jetzt gelungen, dass die Mannschaft zusammengewachsen ist“, sagte Schwartz. „Wir haben ein sehr gutes Gerüst. Die Mannschaft wollen wir qualitativ verbessern. In der Defensive standen wir ganz gut, aber in der Offensive haben wir immer mal wieder Chancen ausgelassen und deswegen haben wir dort angesetzt.“

Die Integration der drei Neuzugänge sollte recht einfach sein. Über sie sagt Schwartz: „Ich bin glücklich, dass es uns gelungen ist, mit Matej Pulkrab einen Stürmer zu bekommen, der Pascal Testroet ersetzen kann“, sagte Schwartz über den Nachfolger des nach Ingolstadt abgewanderten Testroet. „Philipp Ochs kommt aus der Region. Er ist ein sehr guter Fußballer und er kennt die Liga. Dazu haben wir David Kinsombi geholt, der uns mit seiner Kreativität im Spiel nach vorn und seiner Ballsicherheit guttun wird. Diese Spieler werden uns in der Offensive helfen.“

David Kinsombi trifft in Sandhausen auf seinen jüngeren Bruder Christian, der beim Wechsel aber gar keine große Rolle gespielt haben soll. „Er hat erst sehr spät davon erfahren“, erklärte der neue Mann, der die ehrwürdige Trikotnummer 10 erhält, die für gewöhnlich große Erwartungen weckt.

Diese möchte David Kinsombi erfüllen. Das erste Vorbereitungsspiel steht schon am Samstag bei der TuS Mingolsheim an. Vier Wochen später geht es in der Liga los und das Erstrundenspiel im DFB-Pokal ist inzwischen auch terminiert. Sandhausen gastiert am Sonntag, 31. Juli, beim BSV SW Rehden. „Im Pokal muss man gegen einen Regionalligisten großen Respekt haben“, warnte Präsident Jürgen Machmeier kürzlich. „Wir müssen die Vorbereitung wie bei einem Ligaspiel gestalten, damit wir gegen einen solchen Gegner gewinnen können, was an einem normalen Tag jeder von uns erwartet.“

Ziel ist es, dass nicht nur die Spieler von der Sonne gebräunt sind, sondern auch nach dem 34. Spieltag und einem erfolgreichen Überlebenskampf sonnige Stimmung über dem „BWT-Stadion am Hardtwald“ wabert.

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