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Fußball

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SVS-Trainer Schwartz fordert gegen den FCK eine Leistungssteigerung

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SZ/ü
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SVS-Trainer Alois Schwartz muss im Zweitliga-Duell mit Kaiserslautern vor allem im defensiven Mittelfeld improvisieren. © Uli Deck/dpa

Sandhausen. Es ist statistisch erwiesen, dass Fußballmannschaften auf heimischem Rasen häufiger gewinnen als auswärts. Wichtige Faktoren sind die lautstarke Unterstützung der Fans und der höhere Druck auf den Schiedsrichter. Diese Tendenz ist in der laufenden Saison auch beim Fußball-Zweitligisten SV Sandhausen zu beobachten: Zuhause gewann er zwei von drei Partien, während es in der Fremde ausschließlich Niederlagen setzte.

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An diesem Sonntag (13.30 Uhr) ist der 1. FC Kaiserslautern im Hardtwaldstadion zu Gast, der traditionell eine gewaltige Fanschar aus der Pfalz mitbringt. Aktuelle Zahlen gefällig? Am Freitag waren bereits über 10 000 Tickets verkauft, Tendenz steigend. So wirklich kaufte man SVS-Coach Alois Schwartz also nicht ab, als er in der Pressekonferenz sagte: „Wir freuen uns, dass das Stadion voll ist.“ Auf Nachfrage räumte er ein: „Natürlich würde es mich freuen, wenn mehr Schwarz-Weiße da wären, aber das ist leider nicht so.“

Zuschauer hin oder her, nach der jüngsten Serie von drei Niederlagen in Folge muss sein Team langsam liefern. Trotz ordentlicher, wenn auch wenig ansehnlicher Leistungen stand Sandhausen zuletzt regelmäßig mit leeren Händen da. Schwartz’ Rezept gegen den Negativtrend: „Wir müssen noch mehr tun. Mehr arbeiten, mehr laufen, mehr Zweikämpfe führen, mehr Leidenschaft auf den Platz kriegen.“

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Die Personalsorgen machen die Situation nicht besser. Gegen die „Roten Teufel“ wird neben den Langzeitverletzten auch Kapitän Dennis Diekmeier ausfallen. Mittelfeld-Ass Tom Trybull absolviert nach seiner Knöchelverletzung Laufeinheiten, sein Einsatz am Sonntag ist aber ebenso fraglich wie der von Erik Zenga (Schlag aufs Sprunggelenk). Wen immer Schwartz im defensiven Mittelfeld aufbieten kann, wird auf „robuste, kompakte und leidenschaftliche“ Lauterer treffen. Die Euphorie beim Aufsteiger ist nach dem Traumstart groß.

So ist fast zu befürchten, dass eine andere Statistik greift: Bei der jüngsten vergleichbaren Faninvasion im April verwandelten über 10 000 Schalker das Stadion in „ihren“ Fußballtempel. Sandhausen verlor mit 1:2. SZ/ü

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