Handball - Johannes Bitter zurück zum HSV Hamburg, seine Perle

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dpa
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Hamburg. Hamburg statt Barcelona, Bundesliga statt Champions League: Handball-Nationaltorhüter Johannes Bitter (Bild) kehrt zur kommenden Saison nach fünf Jahren beim Bundesligisten TVB Stuttgart in den Norden zurück. Um Punkt 9 Uhr veröffentlichte der Zweitliga-Spitzenreiter HSV Hamburg am Montag ein Video mit dem 38-Jährigen: „Hamburg war mein Tor zur Welt, Hamburg ist meine Zukunft“, sagte Bitter zu stimmungsvollen Winterbildern aus dem Hafen und verkündete am Ende des 88-sekündigen Clips pathetisch: „Hamburg, ich komme nach Hause!“

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Zwei Stunden später saß der Weltmeister von 2007 in den Räumen eines Club-Sponsors und erläuterte die Gründe, warum er sich nach fünf Jahren beim TVB Stuttgart gegen das Angebot des FC Barcelona und für einen Fünfjahresvertrag bis zum Juni 2026 in der alten Heimat entschieden hat. Neben der sportlichen Perspektive waren vor allem emotionale Gründe verantwortlich: „Ich bin unglaublich froh. Ich hänge sehr an Hamburg“, sagte Bitter, dessen Kinder in der Stadt leben. Der Wunsch, alte Zeiten wieder aufleben zu lassen, sei groß gewesen.

„Ich möchte den Verein mit einem kleinen Raketenantrieb ausrüsten“, kündigte Bitter an. Der Kontakt zu Hamburg und auch zu HSVH-Geschäftsführer Sebastian Frecke war nie abgerissen: „Richtig Klick gemacht hat es dann nach der WM in Ägypten“, sagte der erfahrene Schlussmann.

Der Vertrag gilt für die 1. und 2. Liga. Präsident Marc Evermann verspricht sich auch außerhalb des Spielfelds viel vom Neuzugang: Er soll helfen, „den wirtschaftlichen Bereich weiterzuentwickeln und die Netzwerke auszubauen“. Genaue Pläne gibt es aber noch nicht. Ein finanzielles Risiko gehe der Verein mit der Verpflichtung nicht, betonte Evermann.